(openPR) Traditionalisten und Inhaber kleiner bis mittlerer Unternehmen erschrecken nicht selten, wenn sie in international agierende Firmen kommen, den Umgang der Mitarbeiter untereinander und die Kommunikation zwischen den Hierarchien sehen und hören. Oft ist Englisch fast schon die Normalität. Und dass ein Serbe mit einem Italiener und einem Schwaben gemeinsam in die Kantine geht oder in einem Projekt sitzt, ist ebenso längst Usus in Betrieben, die über die weiß-blauen oder deutschen Landesgrenzen hinaus agieren.
Gibt es aber das, was man eine „gemeinsame Kultur“ bezeichnet – zumindest in Europa? Was ist mit den unterschiedlichen kulturbedingten Arbeits- und Sichtweisen? Gibt es Vorbehalte, Vorurteile, Abqualifizierungen oder Spott hinter vorgehaltener Hand? Wie tritt ein Team intern und – noch viel wichtiger – extern auf? Welches Bild vermittelt es bei Kunden und anderen Partnern? Fragen, die man nicht selten ausblendet, wenn man ein internationales Team zusammenstellt, Aufgaben verteilt oder Zuständigkeiten sowie Verantwortungen festlegt.
Gudrun Höhne, die selbst viele Jahre in internationalen Konzernen gearbeitet hat, weiß wie es ist, mit vielen Kulturen und Sprachen klar kommen zu müssen. Sie hat am eigenen Leib erfahren, was es für die Motivation bedeutet, sich zurücknehmen zu müssen und die eigenen kulturellen Stärken nicht ausleben zu dürfen. Mit ihrem Unternehmen the human factor hat sie einen zunehmenden Bedarf an interkultureller Hilfestellung erkannt - gerade in mittelständischen Unternehmen.
„Wir werden immer mit kulturellen Unterschieden leben müssen – besonders auch in Europa“, sagt die Expertin und mahnt immer wieder ein besseres Verständnis untereinander an. „Die globale Zusammenarbeit wird heute zunehmend auch im Mittelstand gefordert, es gibt Schreinereibetriebe, die in Litauen aktiv sind und mit den dortigen Handwerkern kooperieren“, weiß Gudrun Höhne und will sich nicht nur auf die großen Konzerne konzentrieren. Fach- und Führungskräfte sitzen dann genau so bei ihr wie Inhaber kleinerer Betriebe, die vorsorgen wollen, wenn sie vielleicht zum ersten Mal ein „gemischt kulturelles Team“ installieren.


















