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Die neuen Datenschutzbestimmungen von Google

05.03.201209:52 UhrIT, New Media & Software

(openPR) In den letzten Tagen war in der öffentlichen Diskussion viel über die neuen Datenschutzbestimmungen von Google zu erfahren.

Dahinter steckt, dass die Informationen die Google vom einzelnen Nutzer hat nun zielgenauer zusammengefasst werden. Auch bisher sammelte Google schon Daten, aber sie wurden noch nicht so umfangreich verknüpft, dass sie Rückschlüsse auf den Einzelnen zuließen.



Jetzt werden Daten zu Geschlecht, Alter, Hobbies, Herkunft und Internet-Suchverhalten eines Users zu einem User-Profil verbunden und können von Google an Unternehmen vermarktet werden, die dem Nutzer dadurch eigene Angebote passgenauer zusammenstellen und Werbung stärker auf enger gefasste Zielgruppen ausrichten können. Dadurch kann das einzelne Unternehmen Streueffekte minimieren und den Einzelnen zielgerichtet und personalisiert mit individualisierten Werbebotschaften ansprechen.
Wenn man den Gedanken weiterdenkt, kann man dieses Userprofil auf ein Konsumentenprofil erweitern oder das Kaufverhalten der Zukunft sogar prognostizieren: wenn A 25 Jahre alt ist und B 35 Jahre, und man erkennt dass die Suchbegriffe von User B vor 10 Jahren in etwa denen von User A heute entsprechen, kann man leichter vorhersehen, wie sich der Internetnutzer in seiner Karriere, seinem Kaufverhalten, seinen Vorlieben in etwa entwickeln wird.

Ganz nach dem Motto: Sag mir was Du suchst und ich sage Dir wer Du bist.

Google will aber auch die Suche effizienter machen, damit der Nutzer schneller zum Ziel kommt indem die wahrscheinlichsten Ergebnisse höher gewichtet werden. Dadurch wiederum können Werbeplätze (Adwords) besser vermarktet werden.

Datenschützer sind beunruhigt, weil es nicht zu erkennen ist (und Google auch nicht offen legt) welche Informationen wie verknüpft werden, welche Daten zu welchen Produkten in Beziehung gesetzt werden. Obwohl Google offiziell Transparenz betont, sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen dazu ziemlich wachsweich formuliert. Welche Daten in welcher Form miteinander verknüpft und welche Algorithmen angewendet werden ist unklar.

Auch wenn es datenschutzrechtlich bedenklich sein mag, auch europäische Regierungen werden das nicht vermeiden, und eine Verweigerung Google zu nutzen, sich aus dem Internet zurückzuziehen oder unterschiedliche Profile anzulegen sind ziemlich hilflose, sinnlose und rückwärts gewandte Reaktionen. Man soll sich mit Fortschritt kritisch auseinandersetzen, aber man kann Neuerungen nicht verhindern und es ist falsch Innovationen aufhalten oder bremsen zu wollen.

Allen Werbetreibenden empfehle ich immer wieder, selber die Daten Ihrer Internetnutzer die sie erheben können, sinnvoll zu verknüpfen, die eigenen Suchbegriffe intensiv zu hinterfragen, sich im Web in der geeigneten Nische zu positionieren, ein effizientes Webcontrolling durchzuführen und in ihrer Webstatistik zwischen den Zeilen zu lesen. Nur dadurch kann man frühzeitig Trends erkennen, Produktentwicklungen in die richtige Richtung lenken und sein Marketing auf die bestmögliche Zielgruppe focussieren. Das alles sind Maßnahmen um die Produktivität des Unternehmens zu erhöhen und weniger Ressourcen sinnlos zu verschwenden.

Gerade wenn ein internationaler Milliardenkonzern wie Google mit der Nutzung vieler Daten seine Marktmacht ausbauen kann, sollten kleine und mittelständische Unternehmen sich motiviert fühlen, die Möglichkeiten der jetzt schon vorhandenen Informationsgewinnung für ihre eigenen Zwecke proaktiv nutzen.

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