(openPR) Mitglieder der Solarregion Berlin-Brandenburg beteiligen sich an Protestaktion
Frankfurt (Oder) – Am morgigen Mittwoch, den 29. Februar, beteiligen sich die Mitglieder des Netzwerkes Solarregion Berlin-Brandenburg an einer weiteren Protestaktion gegen die massiven Einschnitte bei der Solarförderung. Campact ruft Photovoltaikunternehmen und Solarfreunde auf, direkt vor der Sitzung des Bundeskabinetts ab 8.30 Uhr vor dem Bundeskanzleramt in Berlin ihren Unmut über die EEG-Novelle zu äußern.
„Die Mitglieder unseres Netzwerkes sind ebenso wie die Photovoltaikunternehmen in ganz Deutschland direkt von den drastischen Förderkürzungen betroffen. Zehntausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Bereits jetzt merken wir die Auswirkungen der Absenkungspläne, da Kunden ihre bereits bestellten Anlagen kurzfristig stornieren. Wir fordern alle unsere Mitglieder, die Photovoltaikunternehmen der Region, deren Mitarbeiter, Familien und Freunde auf, sich an dem Protest in Berlin zu beteiligen. Wir müssen gemeinsam für die Zukunft unserer Branche kämpfen!“, erklärt Klaus Kröpelin, Vorstandsvorsitzender der Solarregion Berlin-Brandenburg.
Die Aktion vor dem Bundeskanzleramt soll auf die dramatischen Auswirkungen der massiven Kürzungen bei der Solarförderung aufmerksam machen. Die Photovoltaik gerät durch die EEG-Novelle sowohl als Wirtschaftszweig als auch als Säule der Energiewende ins Straucheln. Damit ist auch die geplante Energiewende in Gefahr. Campact plant, dass Großmasken von Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Wirtschaftsminister Philipp Rösler die Photovoltaik und Energieeffizienz attackieren, um die derzeitige Situation symbolisch darzustellen. Die Figur von Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt als Retterin auf, um eine Eskalation der Situation zu verhindern. Die Netzwerkmitglieder juwi, First Solar und Mp-tec werden morgen gemeinsam mit anderen Branchenvertretern die „Kanzlerin“ anfeuern, die Photovoltaik vor den Ministern zu retten.
Hintergrund
Die Bundesregierung will die Förderung von Solaranlagen in Deutschland erheblich kürzen, obwohl die Bundeskanzlerin Angela Merkel noch kürzlich den Ausbau erneuerbarer Energien bekräftigte. Demnach fallen die Kürzungen für Freilandanlagen deutlich stärker aus als für kleinere Dachanlagen. Ursprünglich war eine Absenkung von 15 Prozent ab 1. Juli vorgesehen. Nun werden die Kürzungen nicht nur vorgezogen, sondern fallen mit bis zu 30 Prozent auch deutlich höher aus.
Weitere Informationen finden Sie unter www.solarregion-berlin-brandenburg.de








