(openPR) Unter trockener Haut leiden viele Menschen, besonders in der kalten Jahreszeit. Verursacht durch den Aufenthalt in trockener Heizungsluft fühlt sich die Haut trocken, gespannt oder sogar schuppig an. Aber auch bei psychischen Belastungen, wie Stress oder Sorgen, beobachten viele Menschen negative Auswirkungen auf ihren Hautzustand.
Die regelmäßige Pflege mit einer fetthaltigen Basispflege ist daher meist der erste Ratschlag beim Thema trockene Haut. Das Problem aller Cremes und Salben ist es jedoch, dass diese nur oberflächlich wirken können.
Ein häufig unterschätzter Faktor ist die Pflege von innen. Die gesunde Hautfunktion lässt sich durch gezielte Ernährung positiv beeinflussen. Zuallererst ist darauf zu achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Eine wichtige Bedeutung für die Hautfunktion haben darüber hinaus die ungesättigten Fettsäuren, speziell die essentiellen Fettsäuren.
Genau wie viele Vitamine sind sie nicht vom Körper selbst herstellbar, sondern müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Die essentiellen Fettsäuren, man unterscheidet Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren, sind typischerweise in Pflanzenölen, wie Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Olivenöl enthalten. Der Verzehr gesunder Öle ist deshalb auch wichtig für die gesunde Hautfunktion.
Im Körper unterliegen diese Fettsäuren dann der Metabolisierung (Umwandlung), d.h. aus den Ausgangsstoffen werden dann unter „Mitarbeit“ anderer Stoffe, wie z.B. Zink, Magnesium, Vitamin B6 und Biotin, in mehreren Stufen die für die Körperfunktionen wichtigen Botenstoffe, z.B. Prostaglandine und Leukotriene, gebildet.
Besonders wichtig im Rahmen der gesunden Hautfunktion sind die sogenannten Gamma-Linolensäuren, welche im Körper aus den mit der Nahrungen aufgenommen essentiellen Fettsäuren gebildet wird. Bei einigen Menschen allerdings scheint dieser Prozess der Umwandlung der essentiellen Fettsäuren in Gamma-Linolensäuren gestört zu sein. Dies äußert sich dann auch in trockener Haut.
In diesem Fall kann man alternativ die Gamma-Linolensäuren direkt den Körper zuführen. Gamma-Linolensäuren sind allerdings nur in sehr wenigen Pflanzenölen direkt enthalten. Dazu gehören Nachtkerzenöl, Johannisbeerkernöl oder Hanföl. Den größten Anteil an Gamma-Linolensäuren enthält aber das Öl aus dem Samen des Borretsch (Borago officinalis), in Deutschland auch als Gurkenkraut bekannt. Borreschöl enthält bis zu 25% Gamma-Linolensäuren, Nachtkerzenöl nur etwa 10%.
Mit dem regelmäßigen Verzehr von Borretschöl kann die Hautfunktion wirksam von innen unterstützt werden. Das wertvolle Öl lässt sich bei Bedarf, z.B. an besonders trockenen Stellen, auch zusätzlich äußerlich auftragen. Durch den hohen Gehalt der dreifach-ungesättigen Gamma-Linolensäure ist Borretschöl stark oxidationsanfällig und kann daher schnell ranzig werden. Deshalb wird es in der Regel in Weichgelatinekapseln verpackt.
Durch den hohen Gehalt an Gamma-Linolensäuren reichen beim Borretschöl in der Regel 2-3 Gramm täglich bei Erwachsenen, das entspricht 4-6 Kapseln. Bei Kindern beträgt die empfohlene Verzehrmenge 2-4 Kapseln täglich. Borretschöl-Kapseln sind unter anderem erhältlich bei www.vital-oele.de/borretschoel.php









