(openPR) Detmold, 15. September 2005 – Während sich die Parteien auf Bundesebene angesichts der bevorstehenden Wahl aufs Schärfste attackieren, haben im nordrhein-westfälischen Detmold die Fraktionen von SPD und CDU eine gemeinsame Linie für die wirtschaftliche Entwicklung der Innenstadt gefun-den. Auf einer als „historisch“ bezeichneten Pressekonferenz gaben die beiden großen Ratsfraktionen am Dienstagabend einvernehmlich ihre Entscheidung für den Bau eines großflächigen Einkaufszentrums durch die Hamburger Projektentwicklungsgesellschaft Ansorg Development bekannt. Ziel der beiden Parteien ist es, den Kaufkraftabfluss aus der Innenstadt zu unterbinden und die fehlenden Angebotslücken zu schließen.
Der Pressekonferenz war eine mehrjährige Diskussion über die künf-tige Entwicklung der Detmolder Innenstadt vorausgegangen. Auf Basis verschiedener Einzelhandelsgutachten wurde zudem ein Wettbewerb für die Entwicklung eines großflächigen Einkaufszentrums ausgerufen, woran sich insgesamt drei Entwicklungsgesellschaften beteiligten. Wie die Lippische Landeszeitung in ihrer Dienstagausgabe berichtet, ist die Ent-scheidung für den Hamburger Projektentwickler Ansorg nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Friedel Uthe ein konsequenter Schritt: „Wir müssen etwas tun und solch ein Einkaufszentrum braucht die Stadt unbedingt“. Sein CDU-Kollege Stephan Grigat pflichtete ihm laut Lippischer Landeszeitung bei, dass wieder mehr Kaufkraft in die Stadt geholt werden müsse, damit „Detmold nicht zur Puppenstube oder zum Freilichtmuseum mutiere.“
Nach Ansicht der beiden Parteien soll die Ansorg Development GmbH in der kommenden Ratssitzung den Zuschlag für den Bau der von ihr vorgeschlagenen Einkaufsgalerie bekommen. Den Ausschlag für Ansorg habe die so genannte Knochenlösung mit zwei Einkaufsschwer-punkten in der Innenstadt gegeben, von der auch der bereits etablierte Einzelhandel profitiere. Der Entwurf der Ansorg Development GmbH sieht zudem vor, an der Stelle eines alten Parkhauses am Rand der In-nenstadt ein Fachmarktzentrum mit innerstädtischer Ausrichtung zu errichten. SPD und CDU wollen nun alles daran setzen, dass die Einkaufsgalerie bis zum Jahr 2009 gebaut wird. „Dann muss die Galerie fertig sein. Dem wird alles untergeordnet. Entsprechend muss der Zeitplan aussehen“, äußerten sich Uthe und Grigat laut Lippischer Landeszeitung auf der Pressekonferenz.
Karl-Ulrich Ansorg, Investor und Entwickler des Projektes, sieht mit Blick auf die jüngste Entscheidung der beiden großen Ratsparteien eine Bestätigung der Vorzüge seines Vorhabens: „Wir haben ein Bau- und Nutzungskonzept entwickelt, das sich in das historische Stadtbild einfügt und nicht in Konkurrenz zu dem bestehenden Einzelhandel steht. Wir freuen uns daher, dass SPD und CDU unseren Entwurf als den schlüssigsten ansehen und uns den Zuschlag erteilen wollen.“
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Die Ansorg Development GmbH realisiert als Projektentwicklungsgesellschaft gewerbliche Immobilienobjekte für Grundstückseigentümer und Investoren. Von der strategischen Positionierung, Potenzialanalyse, Konzeptentwicklung, Architek-tur und Planung, Vermietung bis zur Finanzierung und schlüsselfertigen Übergabe verantwortet das Hamburger Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette sei-ner Projekte. Das realisierte Bauvolumen der 1990 gegründeten Ansorg Deve-lopment summiert sich auf 500.000.000 Euro, die gesamte Vermietungsleistung liegt bei 250.000 qm.
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