(openPR) Heute wanderte Brent talwärts, wenn auch nur für ein Stückchen. Ihnen folgte der Heizölpreis mit den ersten Abschlägen seit knapp einer Woche. Ausschlaggebend sind sich neutralisierende Fundamentaldaten sowie ein stärkerer Euro.
LEIPZIG. (Ceto) Ein Gipfel, ein preislicher jedenfalls, scheint zumindest vorläufig bei Nordseeöl (Brent) erreicht. Heute wanderte die europäische Referenzsorte talwärts, wenn auch nur für ein Stückchen. Der US-Dollar gab ebenso nach. Nur US-Leichtöl (WTI) konnte wieder zulegen. Doch das spielt für die Preisbildung hierzulande kaum eine Rolle.
Der angedeutete Seitwärtstrend hängt mit einem Gemenge neutralisierender Daten zusammen. Zum einen macht der Iran recht schnell Ernst mit seinen sofortigen Lieferstopps und kommt der EU zuvor. Preislich jedoch spielt das kaum eine Rolle, da mangelnde Lieferungen von anderen OPEC-Mitgliedern aufgefangen werden, allen voran Saudi-Arabien, dem Erzfeind Teherans. Zum anderen hat sich das Gros der Spediteure schon auf das Embargo eingestellt. Von persischen Häfen wird immer weniger Öl transportiert – jetzt schon.
Ebenso ausgleichend wirken die Nachrichten aus der Finanzwirtschaft. Die schwelende Euro-Krise steht gegen etwas bessere Konjunkturaussichten, von denen zumindest bis zum Mittag die Aktien profitierten. In deren Sog stiegen, siehe oben, auch die Ölpreise. Lediglich Brent schmierte wieder ab.
Diesem Fakt und der Entspannung bei der Versorgungslage, die insbesondere auf eine etwas nachlassende Nachfrage zurückzuführen ist, verdanken deutsche Heizölkunden Abschläge – den ersten seit knapp einer Woche. Im Bundesdurchschnitt wurde so für die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 93,81 Euro bezahlt, das sind 24 Cent weniger als gestern. Seit dem 1. Februar verteuerte sich Heizöl um 4,50 Euro.
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