(openPR) Fundamentale Daten prägen die Heizölpreis-Entwicklung in Deutschland gar nicht. Stattdessen standen einige Finanznachrichten, wie die Zinsen der EZB und Griechenland im Fokus der Anleger. Diese verhießen nichts Schlechtes, so dass sowohl Euro als auch Brent nach oben kletterten. Unterm Strich für den HEL-Preis fast ein Nullsummenspiel.
LEIPZIG. (Ceto) Zwei Meldungen drückten heute den Euro über die Wechselkursmarke von 1,33 US-Dollar: Zum einen hält die Europäische Zentralbank den Leitzins mit 1 Prozent weiterhin recht niedrig. Dies wird nicht unbedingt als Politik des billigen Geldes interpretiert, sondern als zusätzliche Stütze für eine eventuell erlahmende Wirtschaft in der alten Welt. Zudem scheint Griechenland zunächst vor dem Bankrott gerettet. Letztlich beugten sich die Hellenen dem Spardiktat der Troika aus EU, EZB und IWF.
Das sorgt für Zuversicht an den Finanzmärkten. Die Aktien profitierten zumindest in Deutschland ebenfalls. In deren Sog krabbelten die Ölpreise weiter nach oben. Sowohl Nordseeöl (Brent) als auch US-Leichtöl (WTI) gewannen einen halben Dollar je Barrel hinzu. Brent kostet nun mehr als 118 Dollar – so viel wie zuletzt im Juli 2011.
Da sich andere Wirtschafts-Meldungen rarmachten, folgten die Heizölpreise hierzulande dieser Entwicklung. Und die bedeutete unterm Strich den großen Ausgleich zwischen steigendem Euro und weiter aufwärts-strebenden Ölpreisen. Eine weitere Nivellierung fand durch unterschiedliche Preisgestaltung in den einzelnen Regionen statt. Dabei fiel die Entwicklung in den einzelnen Regionen unterschiedlich aus. Während im Norden, Westen und Teilen des Südwestens die Preise etwas fielen, kletterten sie vor allem in Bayern etwas an. Im Bundesdurchschnitt wurde so für die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 93,52 Euro bezahlt, das sind 5 Cent mehr als gestern. Heizöl bleibt damit so teuer wie noch nie in dieser Jahreszeit.
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