(openPR) Während sich Schulfreunde und -freundinnen überlegen, wohin und wie lange sie während der Schulzeit ins Ausland wollen, stellen sich Rollstuhlfahrer diese Frage kaum. Nur wenige denken daran, dass so ein Auslandsaufenthalt auch für sie möglich ist. Welche Familie außer der eigenen ist darauf eingestellt, kann damit zurechtkommen? Dazu kommt die Sorge der Eltern – schafft mein Kind das ohne uns?
Gewiss, einfach ist so ein Schritt nicht. Doch auch Rollstuhlfahrer können durchaus einen Aufenthalt im Ausland während ihrer Schulzeit einplanen.
In der Kleinstadt Ashby de la Zouch in England gibt es eine staatliche Schule mit einem angeschlossenem Internat für Jungs. „School House“, wie die Anlage genannt wird, ist eines der ältesten Internate im Land und in einem altehrwürdigen Gebäude untergebracht. Im letzten Jahr wurde ein neues Wohnhaus errichtet, das seit dem Schuljahr 2011/2012 genutzt wird. Der Neubau hat gut geschnittene Ein- und Zweibettzimmer mit Duschbad, mehrere Aufenthaltsräume. Im Erdgeschoss gibt es zwei Einzelzimmer, die auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern eingerichtet sind. Sowohl Internat als auch Schulgebäude sind barrierefrei.
Rund 70 Jungs im Alter von elf bis achtzehn Jahren aus Großbritannien und dem Rest der Welt leben in Ashby im School House und besuchen die gegenüber liegende staatliche Schule. Die Schule ist spezialisiert auf technische Fächer und moderne Fremdsprachen, bietet aber auch alle anderen Schulfächer auf hohem Niveau an. Die außerschulischen Aktivitäten an der Schule und im Internat sowie die ausgezeichnete Betreuung und Fürsorge machen es den Jungen leicht, sich einzugewöhnen und ihr Zuhause weg von Zuhause zu finden. School House nimmt Schüler ab einem Term auf.
Mehr Informationen zum Schulbesuch in Ashby und weitere Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt während der Schulzeit einzuplanen, erhalten Sie bei der Schul- und Studienberatung Hauser.













