(openPR) Über eine Viertel Million Haushalte heizen mit Strom. Sie müssen heuer mit einer stolzen Jahresstromrechnung rechnen. Gerade in der kalten Jahreszeit lohnt sich für solche Spitzenverbraucher ein Anbietervergleich. Nach dem Internet-Strompreis-Rechner auf durchblicker.at kann sich ein solcher Haushalt durch einen Anbieterwechsel bis zu 300 Euro pro Jahr ersparen. Wirtschafts- und Justizministerium haben am Dienstag schärfere Wettbewerbsregeln für Strom- und Gasversorger in Aussicht gestellt.
Heizen mit Strom kann teuer kommen. Das hat ein Online-Strompreis-Vergleichscheck des Verbraucherportals durchblicker.at rechtzeitig zum Kälteeinbruch in Ostösterreich ergeben. Ein durchschnittlicher Haushalt in einer mit Strom beheizten 80 m2-Wohnung und etwa 9.000 kWh Jahresstromverbrauch muss heuer in Wien etwa mit einer Stromrechnung von rund 1.600 Euro rechnen. Senken lassen sich die Kosten durch einen Wechsel des Stromanbieters.
„Heizen mit Strom ist teuer. Wer dazu keine Alternative hat, sollte zumindest vom Landesenergieversorger zum günstigsten Anbieter wechseln“, empfiehlt durchblicker.at-Experte Reinhold Baudisch. Damit kann man in Ostösterreich bis zu 20 Prozent der Stromkosten sparen. Das sind für einen Durchschnittshaushalt an die 300 Euro pro Jahr. Selbst, wer auf zertifizierten Ökostrom wechselt, kann damit seine Kosten senken und durch einen Stromanbieter-Wechsel immerhin 85 Euro im Jahr einsparen.
260.000 Haushalte in Österreich mit elektrischem Strom beheizt
Die Konsumentenschützer kritisieren seit langem den geringen Wettbewerb am österreichischen Energiemarkt. Wirtschafts- und Justizministerium haben deshalb erst am Dienstag schärfere Wettbewerbsregeln für Strom- und Gasversorger in Aussicht gestellt.
Nach letzten verfügbaren Daten der Statistik Austria von 2010 heizen in Österreich derzeit 260.000 Haushalte mit Strom. Durchschnittlich benötigt man für das Beheizen einer Wohnung mit Strom 70 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Ein Haushalt, der mit Strom heizt, verbraucht damit mehr als doppelt so viel Strom wie im Gesamtdurchschnitt.
Teure Stromanbieter profitieren von überhöhten Wintertarifen
Dieser zusätzliche Heizbedarf und der höhere Stromverbrauch für die längere Beleuchtung macht sich auch in der Gesamtverbrauchsstatistik bemerkbar: In der Winterperiode beträgt der Stromeinsatz eines Haushaltes durchschnittlich 14,4 kWh pro Tag und ist damit um etwa die Hälfte höher als in der Sommerperiode mit 9,7 kWh. „Im Winter profitieren teure Stromanbieter deshalb noch mehr von überhöhten Tarifen“, kritisiert Baudisch.
Allerdings benötigt es trotz laufender Kritik der Verbraucherschützer immer noch einige Wochen, um einen Stromanbieter zu wechseln. Wer nicht sofort wechseln möchte, wird deshalb wohl erst im nächsten Winter von einem günstigeren Anbieter profitieren.










