(openPR) München, 30.Januar 2012: Auf den ersten Blick sah die Anforderung sehr einfach aus: Eine große Textilwäscherei, die Handtücher für Hotels und Industriebetriebe wäscht, wollte farbige Handtücher nach der Farbe Blau/Weiss/Gelb sortieren. Es folgten Tests mit Anbietern von Farbsensoren, die aber genau an dieser Anforderung scheiterten. Denn die Handtücher durchlaufen viele Waschdurchläufe und verlieren dabei nach und nach ihre Farbe. Alle Farben bleichen immer mehr aus, so dass sie von Hand, also durch den Menschen sortiert werden mussten, was natürlich sehr zeitaufwendig und damit teuer war. Genau diese Anforderung wurde an [mu:v] GmbH (www.mu-v.de) herangetragen, die das Problem mit einem Farbsensor löste, der mit einem Echtfarbchip und spezieller Auswertesoftware ausgestattet ist. Ein Echtfarbchip zerlegt das vom Objekt zurückreflektierte Licht in die drei Bereiche Rot, Grün und Blau, mit einer Empfindlichkeit wie das menschliche Auge. Die im Farbsensor integrierte Auswertesoftware startet nun mit einem Auswertealgorithmus, der ebenfalls dem des Menschen abgeschaut wurde. Der Sensor vergleicht das zu erkennende Muster mit Referenzmustern, die im Sensor gespeichert sind. Dann werden allerdings nicht feste Toleranzen zur Auswertung herangezogen, sondern der Sensor betrachtet die „farbliche“ Nähe zu den eingelernten Referenzmustern. Auch der Mensch geht ähnlich vor: Bei schwierigen Farbbetrachtungen werden die zwei ähnlichsten Muster ausgewählt und das zu analysierende Muster in der Mitte platziert. Dem farblichen Referenzmuster, dem das Teil am nächsten kommt, wird es dann zugeordnet. Nach detaillierter Analyse der Anforderungen, wählte [mu:v] GmbH den geeigneten Sensor aus der Reihe der Farbsensoren aus. Aufgrund der sehr verschiedenen Farbmustern musste das Einlernen der Referenzmuster in sehr enger Zusammenarbeit mit dem Kunden durchgeführt werden. Heute arbeitet der Farbsensor auch ohne menschliche Unterstützung und sortiert auch stark ausgewaschene Handtücher sicher nach ihrer Farbe.











