(openPR) LEIPIG. (Ceto) 17,8 Millionen Tonnen Heizöl wurden nach vorläufigen Berechnungen des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) 2011 an den Mann oder die Frau gebracht – der zweitniedrigste Wert überhaupt. Lediglich 2007 wurde noch weniger HEL verkauft. Grund damals wie heute: die äußerst milde Witterung. Lediglich im recht kühlen Monat Juli sowie im August (hier lag es allerdings an den gesunkenen Preisen) lag die Nachfrage über Vorjahresniveau.
2011 kommen ein recht hohes Preisniveau sowie noch ausreichend gefüllte Tanks hinzu. Den Schätzungen nach betrug die Füllquote Ende November 59 Prozent – zwar weniger als 2010, aber deutlich mehr als in vorangegangenen Jahren. Die Füllquote ist nach Expertenmeinung zudem kein unbedingt aussagekräftiger Fakt mehr. Durch Effizienzmaßnahmen verbrauchten die Heizungen weniger. Falls der alte, dann meist recht große, mitunter 10.000 Liter fassende Tank in eine moderne Heizungsanlage integriert wurde, reiche dessen Füllung dann deutlich länger.
Ein weiterer absatzhemmender Faktor ist der Preis. Der betrug im Jahresschnitt 2011 immerhin 84,05 Euro (für 3.000 Liter HEL, nach der täglichen, bundesweiten Erhebung von Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau). Damit war HEL so teuer wie noch nie im Jahresdurchschnitt.
Vorschaubild: MWV
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