(openPR) Recht unbewegt präsentierten sich heute die Rohstoffbörsen. Da reichte schon eine minimale Nachgiebigkeit des Euro, um hierzulande die Heizölpreise klettern zu lassen, wenn auch nur wenig über das gestrige Niveau. Die Aussichten bleiben ungewiss.
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohstoffbörsen zeigten sich heute weitgehend stabil. Wirklich fundamentale Daten fehlten. Der leichte Börsen-Push am Nachmittag, ausgelöst durch gar nicht üble US-Wirtschaftsdaten, wurde nicht mehr eingepreist (MESZ). Der Euro gab etwas von seinen gestrigen Gewinnen etwas ab. Das lag am Sorgenkind Nummer 1 der Euro-Zone. Laut Fitch, einer der derzeit in Kritik stehenden Ratingagenturen, stehen die Erfinder Europas vor dem Staatsbankrott. Eine wenig erhellende und schon gar keine neue Einsicht (Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau wird in seiner Februar-Ausgabe einen ausführlichen Bericht zum griechischen Mineralölmarkt bringen. Zum Probeabo geht es hier: http://www.brennstoffspiegel.de/probe-abo.html). Deswegen ging es mit dem Euro auch nicht ganz so dramatisch bergab.
Die leichten Euro-Verluste verteuerten Heizöl hierzulande, wenn auch nur minimal. Im Bundesdurchschnitt kostete die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 91,25 Euro, das sind gerade mal 4 Cent mehr als gestern.
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