(openPR) LEIPZIG. (Ceto) 3. Tag in Sachen kaum bewegter Rohölnotierungen. Zum Wochenende harrten die Preise an den Warenterminbörsen fast stoisch aus. Das galt nicht für die deutschen Heizölpreise. Die rutschten bei kaum vorhandenem Kundeninteresse minimal nach oben und erreichten einen neuen Jahreshöchststand.
Die Börsenwelt starrt auf Ägypten wie das Kaninchen auf die Schlange. Sofern sich dort nichts entscheidet, herrscht der Status Quo. Sprich: Kaninchen ruhig. Schlange lauert. Für die Ölpreise bedeutet dies am 3. Tag in Folge kaum Bewegung. Lediglich US-Leichtöl (WTI) ging nach unten, während Nordseeöl (Brent) schon seit Tagen um den Wert von 101 US-Dollar je Barrel herumstreicht. Das gilt auch für den gesamten Wochenverlauf. Brent gewann rund 1,60 hinzu, fast alles davon am Mittwoch, WTI verlor etwas mehr als einen Dollar, das jedoch peu à peu und vor allem heute.
Nach der Wirtschaftslage kann man schielen, wenn man nach Erklärungen für dieses untypisch hypnotisch-ruhige Verhalten in einer allgemeinen Explosion von Roh- und Grundstoffen an den Börsen sucht. Man muss es aber nicht. Dennoch ein Versuch: Das um ein paar hintere Kommastellen weniger erwartete Anwachsen des US-Außenhandelsdefizits kümmert keine Schlange. Die sucht fettere Beute. Doch die fand sie heute nicht, auch nicht gestern. Also wartet sie ab, ob ihr noch was Besseres als das Kaninchen über den Weg läuft. Denn das ist ihr sicher.
Heißt: Die Ölpreise werden weiter steigen. Die Internationale Energieagentur schätzt das, die OPEC auch und die Russen sowieso. Generell keine guten Nachrichten für hiesige Verbraucher – egal, ob sie Heizöl brauchen, oder Treibstoff oder, wie bei so vielen, beides. Für Heizölverbraucher in Deutschland galt dies schon heute. Der bundesdurchschnittliche Preis kletterte um 13 Cent auf 79,91 Euro pro 100-Liter-Partie (bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern). Damit kletterte Heizöl auf einen neuen Jahreshöchstwert und bleibt so teuer wie noch nie im Februar. Dies sahen auch die Kunden so: Vom Handel war zu vernehmen, dass es kaum Umsätze bei den Verbrauchern gab. Auch im Wochenvergleich zogen die Preise, wenn auch nur leicht, an. Seit Montag legten sie um 56 Cent zu. Der wöchentliche Durchschnittspreis kletterte auf 79,52 Euro. So hoch wie noch nie in diesem Jahr und so hoch wie seit der ersten Oktoberwoche 2008 nicht mehr.
Hier die Preise am jeweiligen 11. Februar der Vorjahre:
2006 – 59,86 Euro,
2007 – 55,15 Euro,
2008 – 71,59 Euro,
2009 – 52,12 Euro,
2010 – 60,17 Euro.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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Frank Urbansky
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