(openPR) Laatzen, 27. August 2003 - Hörgeschädigte Versicherte erhalten in der Landesversicherungsanstalt (LVA) Hannover jetzt einen besonderen Service: In der Auskunfts- und Beratungsstelle in Laatzen können sich Berater und Betroffene mit einer modernen Hörhilfe verständigen. Das Gerät überträgt die Sätze so, dass schwerhörige Menschen den Experten für Rente und Reha akustisch gut folgen können.
Die Hörhilfe kann in allen Beratungsgesprächen eingesetzt werden: Der Redner spricht in ein Tischmikrofon, das die Wörter an einen unscheinbaren Koffer übermittelt. In dieser Tasche befinden sich ein Empfänger und ein Sender. Der Sender leitet die Signale wiederum an einen kleinen Funkempfänger weiter, den der Hörgeschädigte an einem Band befestigt um den Hals trägt.
Nutzt der Kunde ein Hörgerät mit Telefonspule, dann sendet der Funkempfänger direkt an die Spule und überträgt die Wörter für den Betroffenen hörbar. Allerdings werden die heutigen Hörgeräte immer kleiner, so dass diese Telefonspule oftmals keinen Platz mehr in den modernen Teilen findet. Wer Hörgeräte ohne Telefonspule trägt oder gänzlich auf die technische Hilfe verzichtet, kann auch Köpfhörer nutzen.
Die Hörhilfe wird jetzt im Beratungszentrum der getestet. Bei bis zu 180 Besuchern täglich soll das Gerät die Gespräche für Hörgeschädigte und Berater vereinfachen. Auf den bundesweit immer noch besonderen Service weist ein zusätzliches Logo am Eingang der Auskunfts- und Beratungsstelle in Laatzen hin: Es zeigt ein Ohr mit diagonalem Balken auf blauem Untergrund. Für das neue Angebot investierte die LVA 3000 Euro.
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