(openPR) Die FDP-Ratsfraktion begrüßt, dass es im Rahmen der Beratungskooperation mit dem Regierungspräsidenten gelungen ist, ein Sparvolumen von über 52 Millionen Euro zu identifizieren und stimmte dem Gesamtpaket in der vergangenen Ratssitzung grundsätzlich zu. Dieses Gesamtpaket beinhaltet auch, dass die Stadt Bochum die Kosten innerhalb der Verwaltung reduziert. Etwa sieben Millionen Euro sollen hier eingespart werden.
"Das ist hauptsächlich nur über das Personal möglich", betont der FDP-Fraktionsvorsitzende Jens Lücking. "Allerdings liegt noch immer kein schlüssiges Personalentwicklungskonzept vor. Daher sieht das gemeinsame Papier von Stadt und Bezirksregierung bisher vor, die Personalkosten bis 2022 zu senken und rund 1.000 Arbeitsplätze abzubauen. Diese Sparmaßnahmen werden größtenteils jedoch erst in den Jahren 2016 und 2017 erfolgen", so Lücking weiter. "Daher ist es notwendig, bereits vorher stärkere Umstrukturierungsmaßnahmen im Personalbereich vorzunehmen, statt immer nur an kleinen Stellschrauben zu drehen. Wir müssen uns fragen, wie viel Personal in der Verwaltung unbedingt notwendig ist, damit die Stadt Bochum ihre Pflichtaufgaben leisten kann."
Die bislang vorgesehenen Kürzungen im Personalbereich werden nicht nur auf den unteren Ebenen erfolgen. Ämter sollen zusammengelegt werden, um den Posten der Amtsleitung einzusparen und mindestens eine Dezernentenstelle wird gestrichen. Neben Stadtdirektor Paul Aschenbrenner, der 2013 in den Ruhestand geht und dessen Stelle nicht wiederbesetzt wird, muss eine weitere Abgeordnetenstelle in Absprache mit Arnsberg bis spätestens 2015 entfallen. Mit der Maßnahme, den Verwaltungsvorstand zu verkleinern, wird eine langjährige Forderung der FDP-Fraktion nun endlich umgesetzt.













