(openPR) Schüler sollen ihre mündliche Mitarbeit steigern
Dresden, 07.01.2012. Zwischen Weihnachten und Silvester haben viele Familien mehr Zeit für einan-der. Gemeinsam lassen sie die Seele baumeln, freuen sich auf das neue Jahr und fassen gute Vorsätze. Der Übergewichtige möchte endlich abnehmen, der Bewegungsmuffel mehr Sport treiben und der schlechte Schüler möchte sich in der Schule verbessern. „Die Hausaufgaben habe ich oft auf dem Pausenhof schnell abgeschrieben, im Unterricht habe ich mich selten gemeldet, Referate halten oder andere freiwillige Arbeiten, davor habe ich mich immer gedrückt“, sagt Lucas, der 16jährige Gymnasiast aus Bonn. Im ersten Schritt sollte reflektiert werden, warum sich Lucas so verhalten hat. War er überfordert? Hat er falsche Prioritäten gesetzt? Oder hat er Probleme mit Schülern, Lehrern, Freunden oder der Familie? Wie soll es weitergehen? Braucht er Hilfe oder schafft er es alleine? „Wichtig ist es, kleinschrittige Ziele zu vereinbaren. Von der Note 4 sich auf eine 3 zu verbessern, kann schneller erreicht werden. Dann steigen Motivation und Selbstbewusstsein. Vielleicht klappt später dann der nächste, größere Schritt zur 2“, betont Martina Brunn, Leiterin der Nachhilfeschule Mini-Lernkreis.
Ein guter Schritt zur Verbesserung der Noten ist die Steigerung der mündlichen Mitarbeit in der Schule. Denn das „Mündliche“ macht auch in schriftlichen Fächern die Hälfte der Note aus – in den anderen sogar die komplette. Damit die Angst vor dem öffent-lichen Reden verloren geht, sollten Schüler dies zu Hause oder unter Freunden trainieren. Dort fühlen sie sich sicher und geborgen. Ob es sich bei der Übung um ein Thema aus der Schule oder der Frei-zeit handelt, spielt keine Rolle. Hauptsache ist, dass der Schüler laut, langsam und deutlich spricht, keine Endsilben verschluckt und die Stimmlage variiert. Dann hören alle gespannt und interessiert zu und können eine gute Beurteilung abgeben.
Neben der Redetechnik ist auch das regelmäßige Mitmachen im Unterricht wichtig. „Nicht nur kluge Antworten, sondern auch pfiffige Fragen verbessern die Noten“, sagt Frau Brunn. „Zunächst reicht ein Beitrag pro Stunde, damit die Angst verschwindet. Später sollte die Anzahl der Meldungen gesteigert und auf einer persönlichen Strichliste aufgeführt werden. Dann hat der Schüler einen Überblick, das spornt an.“
Sich an Gesprächen zu beteiligen, sollten Schüler auch unter neuen Freunden üben. Sie sollten sich trauen, ihre Gedanken zu formulieren und Pro- und Kontra-Argumente diskutieren. Sich selber zu positi-onieren, das gibt Sicherheit und Selbstvertrauen.
Weitere Tipps für die Steigerung der mündlichen Mitarbeit gibt der Mini-Lernkreis, Lehrinstitut für Weiterbildung und Förderung unter www.minilernkreis.de.







