(openPR) Von Jürgen P. Fuß
Das neue Jahr war gerade erst einmal vier Tage alt, als sich das Erste und Zweite Deutsche Fernsehen bereit erklären, ihre abendliche Programmplanung aus aktuellem Anlass zu ändern. Der 10. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland , Christian Wulff, hatte sich bereit erklärt, Fragen von Journalisten der beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zu beantworten.
Wie viele Zuschauern damit gerechnet hatten, dass Wulff bei dieser Gelegenheit alle Zweifel zu seiner Person würde aus dem Wegräumen können, kann hier offen bleiben. Tatsache ist, dass das Interview bereits am späten Nachmittag des gleichen Tages aufgezeichnet worden war. Inwieweit dabei Passagen entfernt oder auch mehrfach ausgezeichnet wurden, um dann die beste Variante auswählen zu können, wird für immer ein Geheimnis bleiben.
TV-INTERVIEW KANN ZWEIFEL NICHT BESEITIGEN
Kein Geheimnis ist aber, dass es Wulff nicht gelungen ist, die Zweifel an seiner Person, an den Details des Kredites und seinen Kontakten zu Unternehmen und Unternehmern auszuräumen. Der einzige Zweifel, der nach dem Interview nicht mehr besteht, ist der, dass Wulff in jedem Fall am höchsten deutschen politischen Amt festhält, ob wohl er Fehler zugeben musste. Diese damit begründen zu wollen, er sei mit der Wahl zum Bundespräsidenten quasi ins kalte Wasser geworfen worden, können beim Inhaber dieses so besonderen und einmaligen Amt, nicht akzeptiert werden!
FRAGE: WAR WULFFS WAHL ZUM BUNDESPRÄSIDENTEN EIN FEHLER?
Die zahlreichen Details, die zum Privatleben des amtierenden Bundespräsidenten und seinen Beziehungen zu Unternehmen und Unternehmern bekannt geworden sind , werfen mittlerweile eine ganz andere Frage auf . Wieso wurde eigentlich der amtierende niedersächsische Ministerpräsident von der CDU zum einzig richtigen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten auserkoren?
Ein Rückblick auf die neun Bundespräsidenten , die zuvor der oberste Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland waren, und ein Vergleich mit Christian Wulff als Kandidat, lässt den Verdacht aufkommen , dass „man“ (oder frau) sich hier möglicherweise eines aussichtsreichen Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers entledigen wollte. Warum?
Kein Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten war so jung dem Wolf, die gerade einmal 51 Jahre alt war. Eigentlich einem Alter, in dem ein Politiker ein verantwortungsvolles Amt in der Politik übernehmen sollte, nicht aber ein Amt, Bei dem es fast ausschließlich auf Repräsentation ankommt!
Vielleicht ist es auch erlaubt, einen kurzen Blick auf den privaten Bereich des Kandidaten zu werfen, der 2010 von den Politiker als bester Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten angesehen wurde. Die "Neuordnung" seiner familiären Verhältnisse - sprich: die nahtlose Verknüpfung von seiner Scheidung und Neuverheiratung im gleichen Jahr - lag gerade einmal zwei Jahre zurück.
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