(openPR) Frankfurt, 5. Januar 2012. Multiple Sklerose (MS) hat 1000 Gesichter und löst bei vielen Betroffenen zunächst ein Wechselbad der Gefühle aus. Dies zeigt ein emotionaler Kurzfilm, den die Gemeinnützige Hertie-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Internationalen Multiple Sklerose Vereinigung (MSIF) produzieren ließ und der nun den zweiten Platz des Social Spot Awards erhielt.
„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die erneut unser Engagement für die MS bestätigt. Seit der Premiere 2009 erregt dieser Film weltweit sehr viel Aufsehen und wird sogar unentgeltlich im Fernsehen ausgestrahlt", so Dr. Eva Koch, Leiterin Multiple Sklerose-Projekte bei der Hertie-Stiftung. Mit dem Spot möchten Stiftung und Kooperationspartner in der Öffentlichkeit mehr Bewusstsein für eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen schaffen und Vorurteile abbauen.
Weltweit leben etwa 2 Mio. Menschen mit der Diagnose MS, in Deutschland sind es mindestens 120.000 Betroffene. Die sogenannte Erkrankung mit den 1000 Gesichtern ist eine chronische Erkrankung, die noch nicht heilbar ist. Ausgelöst durch die Zerstörung der nervenumhüllenden Schutzschichten im Gehirn können verschiedenste Symptome entstehen, die den Alltag teilweise erheblich beeinträchtigen. Doch das häufige Vorurteil, dass MS zwangsläufig zu einem Leben im Rollstuhl führt, ist nicht richtig.
Der anlässlich des ersten Welt-MS-Tags von der Hamburger Filmproduktion „Production M" erstellte Kurzfilm zeigt Frauen und Männer aus verschiedenen Ländern, die auf ihre Art durchaus positiv mit der Erkrankung umgehen. Der Song „Beautiful Day" von „U2" ist nicht nur der Sound des Films, sondern hat in seiner emotionalen Kraft und Intensität auch eine direkte Verbindung zur Geschichte des Films, dessen Dramaturgie und visuelle Aspekte er perfekt verstärkt.
Der Awareness-Film ist in 9 Sprachen übersetzt und wird in mehr als 40 Ländern ausgestrahlt.
Der Film ist online abrufbar unter
www.ghst.de/unsere-themen/neurowissen-schaften/unterstuetzung-ms-erkrankter/













