(openPR) Der Cäcilien-Chor ist 2012 mit englischer Kathedralmusik, Volksliedern und Verdis Requiem auswärts sowie mit sakralen Werken von Dvorák, Händel und Schmitts in Frankfurt zu hören.
Cäcilien-Chor vor den Toren Frankfurts
Eröffnet wird der Konzertreigen am 7. Februar im Augustinum Bad Soden. In einem bunten Reigen präsentiert der Cäcilien-Chor, begleitet von Otto Honeck am Klavier, bekannte und weniger bekannter Volkslieder in den verschiedensten Sätzen, gepaart mit Gedichten der Romantik.
Gemeinsam mit dem Bachchor Würzburg wirkt der Cäcilien-Chor am 25. März unter der Leitung von Christian Kabitz in Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ in der St. Johanniskirche in Würzburg mit. Als Totenmesse für Alessandro Manzoni komponiert, wurde es an dessen erstem Todestag am 22. Mai 1874 in Mailand uraufgeführt. Der Dramatiker Verdi lässt sich in der geistlichen Komposition nicht verleugnen. Geradezu tonmalerisch hat der Komponist den dramatischen Inhalt für die lateinische Liturgie vertont und schuf damit das erste Requiem, das allein zur konzertanten Aufführungen bestimmt ist. Als Solisten stehen derzeit Katharina Magiera (Alt) sowie Mischa Schelomianski (Bass) fest. Es spielt die Thüringen Philharmonie Gotha.
An Pfingstmontag, dem 28. Mai, tritt der Cäcilien-Chor in der Abteikirche in Amorbach auf. Dort präsentiert der Chor herausragende Beispiele englischer Kathedralmusik. Viele große Komponisten der Insel, wie etwa Edward Elgar, Ralph Vaughan-Williams, Arthur Sullivan und Frederik Oakley, haben sich mit namhaften Beiträgen verewigt. Der Reiz der englischen Kathedralmusik rührt aus der direkten, die Seele der Hörer berührenden Tonsprache ihrer Komponisten, die sich allesamt der Spätromantik verpflichtet fühlten. Aus der dichten Verflechtung von solistischer Orgel und dem bis zu zwölfstimmigen Chorklang entwickelt die Kathedralmusik eine Pracht und Innigkeit, die auf dem Festland so nicht existiert. Wilhelm Schmidts begleitet an der Orgel und spielt Werke für Orgel solo, den solistischen Gesangspart übernimmt die Mezzosopranistin Barbara Werner.
Konzerte in Frankfurter Kirchen und Konzertsälen
Dreimal ist der Cäcilien-Chor heuer auch in Frankfurt zu hören. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Chöre wirkt er am 18. und 19. März unter der Leitung von Gerd Albrecht in Antonín Dvoráks „Stabat Mater“ in der Alten Oper Frankfurt mit. Mit dem Tod dreier seiner Kinder trafen Antonín Dvorák Mitte der 1870er Jahre drei Schicksalsschläge innerhalb kurzer Zeit. Trost suchte der Komponist in der Religion und schuf mit seinem „Stabat Mater“ ein bewegendes Werk. Als Solisten sind Petra Froese (Sopran), Jana Sýkorová (Alt), Jaroslav Brezina (Tenor) und Carsten Sabrowski (Bass) zu hören. Den Instrumentalpart übernimmt das Frankfurter Opern- und Museumsorchester.
Am 12. November bringt der Cäcilien-Chor u. a. Matthias Schmitts viersätziges „Agnus Dei“ in der Heiliggeistkirche zur Aufführung. Dieses Werk für Chor und Marimba ist nicht nur das erste große sakrale Werk aus seiner Feder, sondern auch die erste Komposition dieser Art überhaupt. „Beide Klangfarben ergänzen sich sehr gut zu einem manchmal homogenen wie auch kontrastreichen Zusammenspiel. Gerade die Marimba mit ihren vielen spieltechnischen Facetten ist ein nahezu unerschöpfliches Reservoir an Farben und Klängen. Ihr Klang ist für das breite, klassische Konzertpublikum immer noch neu und birgt viele Überraschungen“, so der Komponist über sein 2011 komponiertes Werk. Unter der Leitung von Christian Kabitz spielen Schmitts langjährige Duopartnerin Evgeniya Kavaldzhieva und der Komponist selbst die Marimba, es singt der Cäcilien-Chor.
Traditionell beendet der Cäcilien-Chor am Vorabend zum vierten Advent in der Dreikönigskirche seine Konzerttätigkeit. In diesem Jahr steht am 22. Dezember mit Händels „Messiah“ wieder ein großes Oratorienwerk auf dem Programm. Unter der Leitung von Christian Kabitz musizieren mit dem Cäcilien-Chor u. a. die Solisten Martina Nawrath (Sopran), Patrick van Goethem (Altus), Martin Platz (Tenor) sowie die Münchner Bachsolisten.
Ein äußerst vielseitiges Konzertprogramm, das den Bogen schlägt von Volksliedern über ein A-capella-Konzert bis hin zur großen Chor- und Orchesterliteratur und sowohl alte als auch neue Musik beinhaltet.
Weitere Informationen gibt es unter www.caecilien-chor.de.












