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Lungenentzündung - die unterschätzte Gefahr

14.12.201115:15 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Dass eine Lungenentzündung (Pneumonie) sich zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung entwickeln kann, gerät in den Zeiten der modernen Antibiotika-Therapie immer mehr aus dem Blick. Doch trotz allen medizinischen Fortschritts ist die Lungenentzündung in Westeuropa die häufigste tödlich verlaufende Infektionskrankheit, warnt Dr. Iris Hinneburg, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda.de. In Deutschland ist sie die achthäufigste Todesursache. Im Jahr 2010 sind rund 18 000 Menschen an einer Lungenentzündung gestorben. In diesem Gesundheitstipp erfahren Sie, wie eine Lungenentzündung entsteht, bei welchen Symptomen Sie besser zum Arzt gehen sollten und wie die Pneumonie behandelt wird.



Verschiedene Erreger
Eine Lungenentzündung kann durch mehrere Krankheitserreger verursacht werden. Dazu gehören Bakterien, aber auch Viren und Pilze. Lungenentzündungen durch Viren kommen vor allem bei kleineren Kindern vor, während bei Erwachsenen meist Bakterien, vor allem Pneumokokken, die Ursache sind. Dass virale Erreger wie das Grippevirus bei Erwachsenen eine Lungenentzündung verursachen, kommt vor, ist aber deutlich seltener. Gefürchtet sind Lungenentzündungen, die in Krankenhäusern entstehen, denn die daran beteiligten Krankheitserreger sind häufig resistent gegenüber den gängigen Antibiotika.

Risikogruppen für eine Pneumonie
Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder sowie ältere Menschen. Bei schweren chronischen Erkrankungen ist das Immunsystem ebenfalls geschwächt, deshalb besteht hier auch ein erhöhtes Risiko für Lungenentzündungen. Das gleiche gilt bei Abwehrschwäche, wie sie etwa durch die Einnahme von Medikamenten nach einer Organtransplantation entstehen kann.

Symptome erkennen
Nicht jeder Husten bei einer Erkältung muss einen Verdacht auf eine Lungenentzündung aufkommen lassen. Wenn allerdings hohes Fieber, Schüttelfrost, rasselnde Atemgeräusche oder gar Schmerzen beim Atmen oder Husten hinzukommen, ist ein Arztbesuch dringend empfohlen. Experten weisen darauf hin, dass bei älteren Menschen die typischen Symptome für eine Lungenentzündung aber auch fehlen können - unter Umständen liefern Kurzatmigkeit und Herzrasen die einzigen Hinweise auf die Infektion.

Lungenentzündung behandeln
Eine Pneumonie wird mit einem sorgfältig ausgewählten Antibiotikum behandelt. Das kann aber nur wirken, wenn es zu den verordneten Zeitpunkten und so lange wie mit dem Arzt besprochen eingenommen wird. Auch wenn die Beschwerden nach einigen Tagen nachlassen, sollte das Antibiotikum so lange weiter genommen werden, bis die Packung aufgebraucht ist.

Lungenentzündungen vermeiden
Durch vorbeugende Impfungen kann die Abwehr gegen einige häufige Erreger der Lungenentzündung gestärkt werden. So sollten sich nach den allgemeinen Impfempfehlungen Menschen mit chronischen Erkrankungen gegen die echte Grippe (Influenza) und Pneumokokken impfen lassen. Auch für ältere Menschen ab 60 Jahre gehören die beiden Impfungen zum Standardprogramm. Kinder bis 24 Monate können mit einem speziellen Kinderimpfstoff gegen Pneumokokken geimpft werden.

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