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Die Zahnzusatzversicherung in Zahlen

(openPR) Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) erstellt jedes Jahr einen Zahlenbericht. (https://bestellungen.pkv.de/zahlenberichte/zahlenbericht-2010-2011)



Für das Jahr 2010 sind in diesem Zahlenbericht der PKV für die Zusatzversicherungen folgende Bestände aufgeführt:

Es gab 21 969 400 Zusatzversicherungen gesamt; das sind 2,29% mehr als im Vorjahr. Den größten Anteil bilden dabei die Zahntarife mit einer Zahl von 12 192 100; 2009 waren es sogar noch 1,54% mehr. Hier gab es also eine Abnahme. Die größten Zuwächse gab es übrigens 2010 bei den ambulanten Tarifen (+10,08%).

Bis Juni 2011 wurden aus den genannten 12 192 100 Zahntarifen wieder etwas mehr und zwar 12 871 800 (Zuwachs von 5,57%). Dabei lässt sich beobachten, dass häufiger Frauen diese Zusatzversicherung wählen als Männer.

Interessant im Zahlenbericht – es werden auch die erbrauchten Leitungen 2010 (in Mio EURO) aufgeführt. Diese sind:
Zahnbehandlung – 1.145,0
Zahnersatz – 1.852,6
Kieferorthopädie – 210,1
Sonstiges – 6,7.

Sicherlich sind für die Versicherten auf den ersten Blick stets die Zahnersatzbehandlungen, wie z.B. Implantate oder Keramikkronen mit hohen Kosten verbunden. Doch wer einen Zahntarif gewählt hat, der auch umfangreich für Zahnbehandlung leistet, kann immer wieder mal Rechnungen zur Erstattung einreichen, so dass sich im Endeffekt der Tarif dann besser „rechnet“. Und dass es häufig Erstattungen im Bereich Zahnbehandlung gibt, machen die o.g. Zahlen deutlich.

Zum Bereich Zahnbehandlung gehören in erste Linie Wurzel- und Parodontosebehandlungen. Ein hoher Kostenfaktor dürften jedoch auch die Prophylaxeleistungen, vorne voran die professionelle Zahnreinigung, sein, die auch zum Bereich Zahnbehandlung gehören. Bei manchen Tarifen werden dann auch noch die Kunststofffüllungen, bei einigen sogar die Einlagefüllungen/Inlays dazu gezählt.

Wer einen Zahntarif für Kinder sucht, sollte nur einen wählen, der umfangreich im Bereich Kieferorthopädie erstattet. 2010 waren bei den privaten Zahntarifen bei allen Kieferorthopädischen Behandlungen gesamt, ganze 85,58% Behandlungen an Kindern. Doch wenn man betrachtet, dass die GKVen für Kieferorthopädie bei Erwachsenen im Grunde gar nichts erstatten, sind 14,15% Anteil bei Behandlungen an Erwachsenen nicht zu verachten.

Alles in allem macht das deutlich, dass es durchaus empfehlenswert ist, einen Tarif zu wählen der umfangreich für alle drei Bereiche leistet, also für:
a) Zahnersatz
b) Zahnbehandlung und
c) Kieferorthopädie.
Und zwar in allen Bereichen auch umfangreich, also am besten 70, oder besser noch 90% oder sogar noch mehr. Denn dann hat man als Versicherungsnehmer umfangreichen Schutz, der einen vor unerwartet hohen Kosten beim Zahnarzt schützt.

Die Auswahl des passenden Tarifes ist in den letzten Jahren schwieriger geworden. Aufgrund der hohen Nachfrage - Zusatzversicherungen sind ein wachsender Markt; im Jahr 2000 gab es 13 824 700 Zusatz-Versicherte, 2010 waren es dann schon 21 969 400 – ist inzwischen auch bei den Zahntarifen ein wahrer Tarifdschungel gewachsen. Die richtige Auswahl kann jedoch dann später im Leistungsfall sehr entscheidend sein. Wer Fragen hat, kann in diversen Foren wie z.B. www.wegweiser-zahnzusatzversicherung.de wichtige Antworten finden.

Übrigens, ganz wichtig für den Abschluss – man ist dazu verpflichtet Antragsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Und auch wenn keine Gesundheitsfragen im Antrag gestellt werden gilt – eine bereits durch den Zahnarzt angeratene Behandlung ist ein eingetretener Versicherungsfall, der nicht mehr versichert werden kann. Wer also in Zukunft einen Abschluss in Erwägung zieht, sollte das tun, solange noch nichts ansteht. Denn sonst gehört man zwar zu den vielen zusatzversicherten in Deutschland, erhält jedoch im Schadenfall nicht die erwünschte Leistung.

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