(openPR) Ende 2012 treten die so genannten Unisex-Tarif auch für Zahnzusatzversicherungen in Kraft. Unter Unisex-Tarif versteht man, dass Männer und Frauen denselben Versicherungsbeitrag zahlen müssen, was momentan in vielen Bereichen eben noch nicht der Fall ist.
Ist die Kfz-Versicherung für Männer aufgrund der höheren Unfallrate teurer als bei Frauen, so verhält es sich bei dem Thema Zahnzusatzversicherung genau gegenteilig.
Ein Grund ist hier sicher in der höhere Lebenserwartung von Frauen zu finden. Ein weiterer Argumentationsgrund ist die hormonelle Umstellung des weiblichen Körpers im Laufe eines Lebens, die häufiger Zahnbehandlungen notwendig macht.
Zudem nehmen Frauen generell häufiger Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch als Männer, d.h. sie verursachen höhere Kosten für die Zahnzusatzversicherung. Dies führte bisher immer dazu, dass sich die Beiträge für Mann und Frau unterschieden haben. Betrachtet man diese Argumente, ist es vielleicht auch nachvollziehbar, dass die Zahnzusatzversicherung für Frauen mehr kostet, da diese die Versicherung statistisch auch öfter in Anspruch nehmen.
Was ändert sich nun, nachdem im vergangenen März der Europäische Gerichtshof der Einführung des Unisex-Tarifs in der Zahnzusatzversicherung zugestimmt hat?
Als Folge sind höhere Beiträge für Männer in der Zahnzusatzversicherung zu erwarten, während sich die Frauen auf günstigere Beiträge freuen dürfen. Experten rechnen über kurz oder lang aber mit Beitragsanpassungen.
Welche Schlüsse können Kunden von Zahnzusatzversicherungen im Zusammenhang mit dem neuen Tarifmodell beachten?
Männer, die auf der Suche nach einer leistungsstarken Zahnzusatzversicherung sind, sollten noch vor Ende 2012 eine entsprechenden Tarif abzuschließen, da hier noch die günstigeren Beiträge für Männer gelten. Frauen sollten hingegen lieber auf die neuen Tarife warten, da hier mit generell günstigeren Beiträgen zu rechnen ist. Jedoch muss man sich darauf einstellen, dass die günstigen Tarife nicht allzu lange gelten könnten.
Wichtig für einen Abschluss sollten aber nicht nur die Beiträge sein. Vergleichen sollte man viel mehr die einzelnen Zahnzusatzversicherungen anhand der tariflichen Leistungen. Man sollte sich vor Abschluss eingehend mit dem Thema beschäftigen und prüfen, ob die einzelnen Tarife auch ihre Ansprüche gerecht werden.
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