(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Die Experten hatten für diesen Fall schon seit langem vor einer Katastrophe für die unter dem Meeresspiegel liegende Stadt New Orleans gewarnt, die seit Jahren entwickelten Modelle der Forscher waren eindeutig: New Orleans würde mit Wasser voll laufen wie eine Badewanne und wäre auf unabsehbare Zeit und mit unabsehbaren Folgen von der Außenwelt abgeschnitten und Zehntausende wären in den Wassermassen gefangen.
Die Bevölkerung und die Öffentlichkeit waren Tage zuvor gewarnt worden, denn die Fachleute wussten, was da auf den Küstenstreifen der Südstaaten zukam. Doch Vorsichtsmaßnahmen blieben Fehlanzeige. Die Dämme waren veraltet und hielten dem Druck des Sees bei dem nach dem Abdrehen des Hurrikans einsetzenden Nordsturm nicht mehr Stand: Sie brachen gleich an mehreren Stellen und die Stadt wurde geflutet. Nun wird es viele Monate dauern, bis die Schäden beseitigt sind. Doch die vermutlich weit über tausend Toten kann niemand zurückholen.
Bereits im Juli hatten international anerkannte Institute vor einer heftigen Hurrikan-Saison wegen der besonders hohen Wasseroberflächentemperaturen der tropischen und subtropischen Gewässer – siehe Meldung vom 12.7.05 Hurrikan-Saison 2005 wird heftig - gewarnt, vergeblich.
Zwar hat sich Hurrikan Katrina auf seinem Weg nach Nordwesten abgeschwächt, doch auch ein Hurrikan der Stufe 3 (mittlere Stufe) reichte völlig aus, um das Leben entlang des Küstenstreifens der Staaten Alabama, Mississippi und Louisiana und besonders in New Orleans komplett zusammenbrechen und zu einem Alptraum werden zu lassen.
Selten hat man so viele Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika,, viele Zehntausende, so hilflos, verzweifelt und dem Tode nahe auf der ganzen Welt sehen können – im eigenen Land alleine gelassen von einer untätigen und selbstgefälligen Regierung eines der reichsten Länder der Welt, die das Ausmaß dieser Katastrophe völlig unterschätzt hat. Noch Tage nach dem Wirbelsturm hatten die USA großmütig jegliche Hilfsangebote aus dem Ausland abgelehnt. Die verheerenden Bilder aus dem Süden der USA gingen um die Welt und hinterließen tiefe Spuren.
Dies könnte Folgen für Köpfe aus der amerikanischen Administration haben. Wir werden sehen und können nur hoffen, dass die Menschen im Süden der USA, in Mittelamerika und in der Karibik in den kommenden Wochen von weiteren Katastrophen dieser Art verschont bleiben.
Bis zum nächsten - hoffentlich erfreulicheren - Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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