(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die gestern gemachten Gewinne verloren die Rohölnotierungen schon ab dem Abend wieder. Im Morgenhandel kosteten sowohl US-Leichtöl (WTI) als auch Nordseeöl (Brent) rund 1 US-Dollar weniger als vor 24 Stunden. Wie so oft in den vergangenen Tagen gab es keine fundamentalen Gründe für die Verluste. Stattdessen orientierten sich Anleger einmal mehr an Finanzinformationen. Hier schlug die Ankündigung des Rating-Riesen Standard & Poor’s durch, 15 der 17 Euro-Länder einem erneuten Bonitäts-Check zu unterziehen. Nicht dabei: Zypern und Griechenland. Letztgenannte haben eh schon die mieseste Bonität, können also nicht noch weiter runtergestuft werden. Bei den betreffenden Staaten löste dies nur Kopfschütteln aus. Wobei einer der Euro-Länder überhaupt erst seit heute den Kopf schütteln kann, weil er wieder einen hat. In Belgien ist es nämlich nach 541 Tagen gelungen, eine Regierung zu bilden. Spaßvögel würden sagen: Regierungen sind überschätzt! Offensichtlich geht es auch ohne.
Leider drückte die Rating-Ankündigung auch den Euro ins Minus, deswegen fallen die Abschläge, mit denen Heizölverbraucher hierzulande rechnen können, nicht allzu hoch aus.
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