(openPR) Die Agentur Medical Placement Internationale Ärztevermittlung hat ein klares Ziel: sie möchte Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammenbringen und beratend zur Seite stehen.
Im Ausland sind mit höheren Einkommen in Kliniken, medizinischen Praxen und anderen medizinischen Einrichtungen zu rechnen. Doch nicht nur die sehr hohen Einkommen und die verbesserten Aufstiegschancen stellen einen wichtigen Grund für einen Auslandsaufenthalt von medizinischen Fachkräften dar. Auch die hiesigen Bedingungen bringt die Ärztin oder den Arzt dazu, ins Ausland zu gehen. Junge Mediziner und Medizinerinnen können ihren Beruf nur schwer mit den Arbeitsbedingungen der hiesigen Kliniken vereinbaren, darum lockt es gerade auch viele Mütter ins Ausland. Dort herrschen oftmals bessere Bedingungen vor, was die Flexibilität und das Arbeitspensum betrifft. So können junge Eltern ein großes Angebot an Teilzeitstellen finden, um immer noch genügend Zeit mit der eigenen Familie verbringen zu können. In Deutschland müssen festangestellte Ärztinnen eine Kinderbetreuung, die oftmals sehr teuer ist und auch nur begrenzt angeboten wird, organisieren und so sehen die Mütter ihre Kinder nur sehr selten und extrem unregelmäßig. Dieselben Gründe gelten natürlich auch für die Väter der Familie. Gerade bei intensiven Nachtschichten und Notdiensten bleibt kaum noch Zeit für das Private.
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Die Stellenangebote im Ausland locken nebenbei mit einem höheren Einkommen, was die Teilzeitarbeit äußerst attraktiv macht. Außerdem ist das Angebot an Kinderbetreuung weit besser ausgebaut, als es in Deutschland der Fall ist.
Auch aus anderen Beweggründen ist die Idee im Ausland im medizinischen Bereich tätig zu sein, unter dem medizinischen Fachpersonal weit verbreitet. Das Ausland bietet dem Angestellten, ob mit oder ohne Familie, regelmäßige Arbeitszeiten, keine Überstunden und ein hohes Einkommen. Diese Punkte sind nur einige der Vorzüge, die die Ärztin oder den Arzt zu diesem Schritt bewegen können. Und auch wenn es am Anfang Schwierigkeiten mit dem Verstehen der fremden Sprache und ihrer Dialekte geben kann, so hat man sich doch schnell eingewöhnt.
Das persönliche Vorankommen und Lernen ist im Ausland besser möglich, da die Gruppen auf den Station, in denen man arbeitet, kleiner sind als in Deutschland. Kleinere Gruppen und niedrigere Hierarchien sorgen für einen kürzeren Informationsweg und mehr Entscheidungsrechte. Oft ist es der Chefarzt, der der direkte Ansprechpartner für alle Fragen ist. Auf diese Weise werden einerseits Gespräche geführt, die für Klarheit sorgen und andererseits auch mehr Selbstbewusstsein und Engagement gefördert. Durch einen hohen praktischen Eigenanteil am Geschehen erfährt man selbst auch mehr Wertschätzung, was zufriedener und glücklicher macht.
Das Gesundheitssystem in Deutschland hat mehr und mehr bürokratische Elemente in den konkreten Aufgabenbereich einer Ärztin oder eines Arztes gebracht. So bleibt nur noch wenig Zeit für den Patienten. Da aber die Zeit aufgebracht werden muss, die der Patient tatsächlich braucht, müssen viele Überstunden geleistet werden. Eine hohe Zahl von Nachschichten und Rufdiensten, die eingelegt werden müssen, ist die Folge. Diese große Leistungsverdichtung trägt nun dazu bei, dass sich viele der hiesigen Mediziner von dem deutschen Gesundheitssystem abwenden und mit dem Gedanken an eine neue Stelle spielen. Im Ausland erwartet die Mediziner ein Feld von klaren Aufgabenbereichen. Ein weiterer Aspekt ist der, dass die ausländischen Pfleger und Pflegerinnen länger und besser ausgebildet werden als in Deutschland. So kann eine größere Menge an verschiedenen Aufgaben von dem Pflegepersonal übernommen werden und der Arzt kann sich dann auf wesentliche Dinge konzentrieren und in Ruhe arbeiten.
Das Bild in Deutschland hält trotz der öffentlichen Debatte, auch positive Aspekte bereit. Zunächst ist zu erwähnen, dass die vielen Probleme des medizinischen Fachpersonals zumindest in der politischen Diskussion thematisiert werden und von Politikern gesehen werden. Deshalb kann mit einer Veränderung gerechnet werden. In einigen medizinischen Bereichen ist dies auch schon geschehen. So zum Beispiel die Erhöhung der Gehälter um zweistellige Prozentpunkte. Deutschlands Kliniken und Praxen haben durchaus auch sehr attraktive Seiten.
Deshalb kann ein Auslandaufenthalt in Form einer Honoraranstellung auf Zeit zunächst eine Möglichkeit darstellen, um die ausländische Arbeitsweise besser kennenzulernen und für sich selbst abzuwägen, ob eine dauerhafte Auslandstätigkeit überhaupt in Frage kommen würde. Aber auch für diejenigen, die wissen, dass sie in Deutschland bleiben, ist ein mehrmonatiger Auslandsaufenthalt in jeder Hinsicht fördernd. Man kann sich weiterbilden, seine Qualifikationen erhöhen und viele neue Erfahrungen sammeln. Auf diese Weise stellt ein Auslandsaufenthalt eine Investition in die Zukunft dar.











