(openPR) - Verwertungsprogramm wird umgesetzt
- Ergebnis des ersten Halbjahres durch Sonderfaktoren beeinflusst
- Entlastungen der Ertragsseite zeichnen sich für das zweite Halbjahr ab
- Gesamtwirtschaftliches Umfeld jedoch weiterhin außerordentlich anspruchsvoll
- Gewinnung von Liquidität steht unverändert im Fokus
Frankfurt am Main, den 30. November 2011 - Die MAGNAT Real Estate AG ('MAGNAT', ISIN DE000A0XFSF0) legt heute ihren Bericht über das erste Halbjahr (April bis September) und das zweite Quartal (Juli bis September) des Geschäftsjahres 2011/2012 vor.
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen sich derzeit als außerordentlich anspruchsvoll dar und erschweren die Umsetzung des Verwertungsprogramms. Die Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres 2011/2012 verlief daher insgesamt enttäuschend. Zusätzlich haben vorübergehende stichtagsbezogene Belastungen aus der Neustrukturierung eines ukrainischen Projekts das Ergebnis mit EUR -1,9 Millionen beeinflusst, die jedoch im dritten Quartal im Wesentlichen wieder aufgeholt werden.
Wie bereits kommuniziert, konnte nach Ende des Berichtszeitraums das Wohnportfolio in Deutschland veräußert werden. Aus der Transaktion wird der MAGNAT nach Abzug der Transaktionskosten und der auf den Objekten liegenden Verbindlichkeiten mittel- bzw. unmittelbar ein einstelliger Millionenbetrag zufließen. Darüber hinaus resultiert aus der Veräußerung eine Wertminderung auf den Buchwert des Portfolios in Höhe von EUR 1,6 Millionen, die bereits im vorliegenden Halbjahresabschluss berücksichtigt ist.
Insgesamt beliefen sich das Ergebnis vor Steuern im Sechsmonatszeitraum 2011/2012 auf
EUR -5,9 Millionen nach EUR -0,7 Millionen im Vorjahr und das auf die Anteilseigner entfallende Periodenergebnis auf EUR -5,4 Millionen nach EUR -1,0 Millionen. Im zweiten Quartal betrugen das Vorsteuerergebnis EUR -4,7 Millionen nach EUR 0,3 Millionen und das auf die Anteilseigner entfallende Periodenergebnis EUR -4,2 Millionen nach EUR 0,1 Millionen im Vorjahr.
Die Zahlungsmittel der MAGNAT betrugen zum 30. September 2011 EUR 4,3 Millionen nach
EUR 5,3 Millionen zum Ende des letzten Geschäftsjahres. Die Eigenkapitalquote lag mit
59,8 Prozent nach 63,2 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Net Asset Value (NAV) je Aktie nach EPRA-Vorgaben ermäßigte sich auf EUR 5,57 je Aktie nach EUR 6,17.
Die Entwicklung des MAGNAT-Konzerns im laufenden Geschäftsjahr 2011/2012 wird wesentlich von dem Erfolg der geplanten weiteren Verwertungen geprägt sein. Ein Erfolg bei der Umsetzung des Verwertungsprogramms ist dabei notwendig, um die Liquidität der Gesellschaft auch in Zukunft sicherzustellen.
Nach einer zwischenzeitlichen Belebung der Weltkonjunktur hat die Staatsschuldenkrise in Europa und Amerika die Perspektiven inzwischen wieder deutlich eingetrübt. Besonders stark wirkt sich dies bereits auf die Verfügbarkeit von Finanzierungsangeboten für größere Immobilientransaktionen in Osteuropa aber auch in Deutschland aus. Wenngleich sich einige Entlastungen der Ertragsseite für das dritte Quartal und das zweite Halbjahr abzeichnen, überwiegen jedoch die Risiken für die Geschäftsentwicklung der MAGNAT.


