(openPR) Mehr als 110 Teilnehmer aus mittelständischen Unternehmen, von regionalen Banken und öffentlichen Institutionen besuchten die diesjährigen SH+C-Praktiker-Workshops in München und Regensburg. Themen waren in diesem Jahr steuerliche Gestaltungsempfehlungen zum Jahreswechsel 2011/12 sowie die elektronische Offenlegung von Jahresabschlüssen als Informationsquelle für und über mittelständische Unternehmen.
SH+C-Geschäftsführer und Steuerberater Matthias Winkler stellte im ersten Teil der Veranstaltung die in diesem Jahr beschlossenen und geplanten Steueränderungen vor und erläuterte dabei mögliche Handlungsstrategien für Privatpersonen und Unternehmer. Daneben stellte er aktuelle Verwaltungserlasse dar, die für die betriebliche Praxis wichtig sind, und ging auf Rechtsprechungsänderungen im laufenden Jahr ein. „Vor allem im Bereich der Umsatzsteuer muss man sich auf abzeichnende Änderungen bei der Dokumentation von umsatzsteuerfreien Exportumsätzen einstellen“, erläuterte Steuerexperte Winkler.
„Steuerliche Gestaltungsoptionen werden häufig von Unternehmen viel zu wenig genutzt“, erläuterte SH+C-Steuerberater Matthias Winkler. So würden noch immer viele Unternehmen keine steuerlich zulässigen und handelsrechtlich grundsätzlich verpflichtenden Rückstellungen für die Aufbewahrung und Archivierung von Geschäftsunterlagen bilden. Zudem würden neue Gerichtsentscheidungen auch Rückstellungsoptionen im Bereich der Nachbetreuung von Verträgen sowie bei Fällen mit „Anschluss-Betriebsprüfung“ eröffnen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung gab SH+C-Geschäftsführer und Wirtschaftsprüfer Richard Hempe einen Einblick in die digitale Jahresabschlussoffenlegung von kleinen und mittelständischen Firmen in der Rechtsform der GmbH und GmbH & Co. KG. Dabei stellte er vor, wie auch Betriebe das elektronische Unternehmensregister als Quelle für Informationen über Lieferanten, Kunden und Wettbewerber nutzen können. Zudem zeigte Bilanzexperte Hempe Strategien auf, wie mittelständische Firmen ihre Jahresabschlussoffenlegung optimieren können.
„Die Zugriffszahlen auf das elektronische Unternehmensregister haben sich von 2009 auf 2010 mehr als verdoppelt“, erläuterte Richard Hempe. Diese Entwicklung zeige wie wichtig es für kleine und mittelständische Betriebe sei eine optimale Jahresabschlussoffenlegung durchzuführen. Zudem sei eine besondere Herausforderung für die Unternehmen, dass einmal offengelegte Daten später kaum noch korrigiert werden können. Hempe sieht daher in der Jahresabschlussoffenlegung eine eindeutige Geschäftsleitungsaufgabe.
Das vollständige Teilnehmer-Handout der Veranstaltung kann über die Website der Kanzlei SH+C unter www.shc.de abgerufen werden.













