(openPR) Mehr als 120 Teilnehmer aus mittelständischen Unternehmen, von regionalen Banken und öffentlichen Institutionen besuchten die SH+C-Workshops zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) in München und Regensburg. Die hohe Teilnehmerzahl der Veranstaltungen verdeutlichte die Relevanz des Themas "BilMoG" in vielen Betrieben.
Das BilMoG wird häufig auch als die größte Reform des Bilanzrechts seit 20 Jahren bezeichnet. Fakt ist: Jedes bilanzierende Unternehmen ist von den Neuregelungen betroffen und in vielen Bereichen verändert das BilMoG die Bilanzierungspraxis grundlegend.
Ziel des Gesetzgebers war es, das in die Jahre gekommene Handelsgesetzbuch (HGB) zu modernisieren und an die international gebräuchlichen Bilanzierungspraktiken anzugleichen. Gleichzeitig sollten aber diejenigen Normen, die sich über die Jahre hinweg bewährt haben, nicht „über Bord geworfen“ werden. Als Ergebnis des Gesetzgebungsprozesses entstand eine Mischung aus den verschiedenen Ansätzen, die nun definitiv erstmals auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 anzuwenden ist.
Vor allem durch die Abkopplung der Steuerbilanz vom handelsrechtlichen Jahresabschluss ergeben sich diverse Änderungen und Neuerungen. Diese machen teilweise eine „BilMoG-Eröffnungsbilanz“ als Vorbereitung auf die nach den neuen Regelungen zu erstellende Bilanz erforderlich.
Im Rahmen der SH+C-Workshops stellte SH+C-Geschäftsführer Richard Hempe Lösungen für die Praxis zur Umsetzung des BilMoG in den Unternehmen dar. Richard Hempe referiert als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater auch bei verschiedenen Steuerberaterkammern zu diesem Thema und verfasste diverse Veröffentlichungen hierzu.
SH+C-Geschäftsführer Hempe gab den Teilnehmer einen Leitfaden an die Hand, damit sich diese gezielt mit dem Thema „Jahresabschluss nach BilMoG“ auseinandersetzen können. Bilanzpostenorientiert stellte er die neuen Regelungen vor und gab Hinweise zu den steuerlichen Auswirkungen.
Zudem informierte Richard Hempe über die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich aus den Umstellungserleichterungen und Anpassungseffekten ergeben. Anhand prägnanter Beispiele stellte er die zukünftigen Bilanzierungsstrategien vor. Darüber hinaus gab er einen Überblick, wie die Umstellung auf das BilMoG buchhalterisch und EDV-technisch am effektivsten zu handhaben ist.
Das Teilnehmerhandout der Veranstaltung kann auf der Website der Kanzlei SH+C unter www.shc.de abgerufen werden.












