(openPR) Wer zum Zahnarzt geht, muss häufig mit hohen Kosten rechnen. Die Rechnungssummen könnten in Zukunft sogar noch etwas höher ausfallen, da der Bundesrat einer Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) zugestimmt hat. Es muss wohl mit einer Steigerung von durchschnittlich etwa 6% gerechnet werden.
Die GOZ stellt im Prinzip in Katalogform dar, welche Summen der Zahnarzt für Leistungen, die nicht von den gesetzlichen Kassen erstattet werden, abrechnen kann.
Das sieht dann z.B. folgender Maßen aus:
GOZ 215 – Einlagefüllung, einflächig,
Gebühren (1-fach/ 2,3-fach / 3,5-fach) – 30,93 / 71,13 / 108,25
GOZ 230 – Entfernung eines Wurzelstiftes,
Gebühren (1-fach/ 2,3-fach / 3,5-fach) – 15,19 / 34,93 / 53,16
Da die letzte Änderung dieser GOZ nun schon über 20 Jahre zurückliegt (1988), war sie schon aufgrund vieler neuer Behandlungsmethoden, die der Katalog bisher noch gar nicht aufgenommen hatte, hinfällig. Zusätzlich wurden durch die Novellierung die Zahnärzte jetzt verpflichtet, ab einen Betrag von 1000.- EURO für zahntechnische Leistungen einen Kostenvoranschlag anzufertigen.
Höhere Kosten bei den privatzahnärztlichen Abrechnungen, das bedeutet auch eine neue Kalkulation bei den Beiträgen der privaten Zahnzusatzversicherungen. So haben bereits einige private Versicherer eine Beitragsanpassung für 2012 angekündigt. Das ist natürlich für die Versicherten etwas ärgerlich, aber in vielen Fällen sicherlich unvermeidbar.
Die erhöhten Kosten beim Zahnarzt lassen jedoch eine Zahnzusatzversicherung noch mal wichtiger erscheinen als bisher. Wer weiß, dass er auf jeden Fall eine Versorgung, die über dem Niveau der Regelversorgung liegt, wünscht, sollte sich über das Angebot der Zahnzusatzversicherungen einmal genauer informieren www.wegweiser-zahnzusatzversicherung.de. Die Kosten für Zahnersatz (z.B. Implantate oder Inlays) sind nicht gering und schnell entstehen Kosten im hohen 4-stelligen Bereich. Auch Wurzel- und Parodontosebehandlungen können schnell teuer werden.
Doch auch ein Wechsel wird aufgrund von Beitragsanpassungen für viele im kommenden Jahr ein Thema werden.
Der Verbraucher steht beim Vergleich der angebotenen Zahnzusatzversicherungen häufig einem Verkäufer gegenüber, der gezielt seine Produkte an den Mann bringen möchte. Kritisch ist dabei durchaus die Zusammenarbeit der Krankenkassen mit bestimmten Versicherungsgesellschaften zu betrachten, da die Kassen dann ja stets nur einen einzigen Anbieter im Angebot haben. Besser ist es sicherlich, sich von einem Makler beraten zu lassen, der Zugriff auf ein breites Angebot hat. Interessante Auskünfte kann man auch im Forum www.wegweiser-zahnzusatzversicherung.de erhalten, da dieses neutrale Antworten liefern kann.
Steigende Zahnarztkosten sind für den Verbraucher sicherlich nicht immer nachvollziehbar. Man sollte als Verbraucher jedoch auch durchaus mit dem Behandler über die Kosten sprechen. Es ist keineswegs so, dass man einen Kostenvoranschlag nicht mehr ändern kann. Der Zahnarzt kann in vielen Fällen auch ein günstigeres Angebot machen. Oder man kann sich eine Zweitmeinung einholen. Auch ist die Regelversorgung nicht immer das Schlechteste.











