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Depression macht vor Ländergrenzen keinen Halt

10.11.201117:28 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Depression macht vor Ländergrenzen keinen Halt

(openPR) Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit sind immer mehr Menschen von der Volkskrankheit Depression und ihren negativen individuellen Auswirkungen betroffen. In einigen Regionen der Welt sind die Betroffenen depressiver Erkrankungen dabei nur unzureichend versorgt. Weniger als 70 Prozent der WHO-Länder haben politische Programme für den Umgang mit der psychischen Gesundheit und noch weniger stellen gesonderte Geldmittel für psychische Erkrankungen im Budget ihres Gesundheitssystems bereit. Obwohl sich mittlerweile verschiedene internationale Initiativen für eine Verbesserung der Versorgungssituation von an Depressionen Erkrankten engagieren und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema lenken, ist eine konkrete Umsetzung gesundheitspolitischer Reformen auf der Ebene der einzelnen Länder häufig schwierig. Eine aktuelle Studie des World Economic Forum (WEF) und der Harvard School of Public Health aus dem September dieses Jahres kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Kosten für psychische Erkrankungen bis 2030 mehr als verdoppeln und weltweit 6 Billionen US-Dollar betragen werden. Den zentralsten Posten unter den psychischen Leiden nehmen dabei depressive Erkrankungen ein. Es ist in der Folge von großer Bedeutung, auf das zentrale Eigeninteresse der Staaten hinzuweisen, den drohenden Kosten durch die steigende Verbreitung seelischer Leiden aktiv entgegen zu wirken. In Europa steigt das Verständnis für den Stellenwert von Prävention und Früherkennung bei depressiven Erkrankungen insbesondere im Arbeitsalltag. Die hohen Flexibilitätsanforderungen und der berufliche Stress können dazu führen, dass Erwerbstätige an einer Depression erkranken, wie eine aktuelle Untersuchung des dänischen Ökonomen Michael Dahl wiedergibt. Der Wissenschaftler von der Universität Aalborg stellte auf Basis der Daten von 93.000 Beschäftigten aus mehr als 1500 großen Unternehmen fest, dass Angestellte unter drastischen Umstrukturierungen ihrer Firma leiden und verstärkt aufgrund Depressionen therapiert werden müssen. Vor dem Hintergrund der steigenden Relevanz der Volkskrankheit Depression in Europa und darüber hinaus ist es notwendig, dass sich neben Initiativen und Stiftungen vor allem politische Verantwortungsträger der Thematik Depression annehmen. Gemeinsam mit ihren Dialogpartnern und Unterstützern fordert die Initiative Dialogforum Depression, dass Politik und Gesellschaft hier ein deutliches Signal senden und sich neben einem fach- und grenzübergreifenden Dialog zur Volkskrankheit Depression für eine Verbesserung der Versorgungssituation der Betroffenen stark machen. Lösungsansätze bieten hier eine dezidierte Aufklärung, gezielte Präventionsstrategien und eine verbesserte Früherkennung. Weitere Informationen über die Initiative und ihre Aktivitäten sind online verfügbar: www.dialogforum-depression.de.

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