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Herz unter Druck: „Bluthochdruck – der stille Killer“

10.11.201110:32 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Frankfurt 09.November 2011. Auf reges Interesse stieß die Patientenveranstaltung des Kardiocentrum Frankfurt an der Klinik Rotes Kreuz. Über 150 Teilnehmer besuchten das Seminar zum Thema Bluthochdruck, das im Rahmen der Herzwoche der Deutschen Herzstiftung durchgeführt worden ist.



„Bluthochdruck – der stille Killer“, mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Thomas Wendt am vergangenen Samstag das Arzt-Patienten-Seminar im Veranstaltungsraum des Rotkreuz-Krankenhauses am Zoo. In seinem einleitenden Referat wies Prof. Wendt explizit auf die Verbreitung sowie auf die vielen Fälle eines unentdeckten Bluthochdrucks hin. Im Detail erläuterte er den Zusammenhang zwischen hohem Blutdruck und kardiovaskulärem Risiko, also den Einfluss des hohen Blutdrucks auf die Herz- und Gefäßsysteme. „Was sich immer wieder zeigt ist ein Präventionsparadoxon. Das heißt, je höher der Blutdruck über 160 steigt, desto höher ist das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko für den Einzelnen. Für die Gesellschaft insgesamt jedoch zeigt sich eine Gefährdung insbesondere bei den mittleren Blutdruckerhöhungen zwischen systolisch 140 und 160mmHg. Hier ist der Anteil an Todesfällen am höchsten. Aus diesem Grund muss es das Ziel sein gerade derartige Werte zu senken“. In diesem Zusammenhang wies Wendt auch auf die Problematik der Einstellung eines Bluthochdrucks hin.

Im zweiten Referat erklärte die Kardiologin Frau Dr. Claudia Heiler die Entstehung des Bluthochdrucks, die richtige Blutdruckmessung und die Grenzwerte für den normalen und erhöhten Blutdruck. Daran anschließend erläuterte Prof. Wendt ergänzend die Möglichkeiten durch eine Anpassung des Lebensstils und einer Optimierung der Ernährung, einer Gwichtsnormalisierung oder regelmäßiger Ausdaueraktivität einen erhöhten Blutdruck auch ohne Medikamente zu senken. Für die meisten Zuhörer war es überraschend zu hören, dass die dadurch erzielbaren Blutdrucksenkungen stärker sein können als durch Einnahme von Medikamenten.
Wie eine herzgesunden Ernährung genau aussehen kann und welche Tipps und Tricks es für eine clevere Ernährung gibt, präsentierte die Dipl. Oecotrophologin Yvonne Leonhardt.

Nach diesem Ausflug in die Blutdrucksenkung ohne Medikamente, beschrieb Dr. Harald Reinemer im Anschuss die modernen medikamentösen Therapiemöglichkeiten. Erläutert wurde auch die neue Kathetertechnik der Ausschaltung vegetativer Nervenendigungen in der Nierenarterienwand, die renale Denervation. Mit dieser Methode, die seit kurzer Zeit auch am Kardiocentrum angeboten wird, gelingt es häufig auch bei therapierefraktären Patienten den Blutdruck entscheidend zu senken.

Insgesamt stießen die fünf Referate auf ein reges Interesse, wie sich neben der hohen Beteiligung auch an den vielen Fragen und Diskussionsbeiträgen zeigte. Darüber hinaus waren die Blutdruckmessstationen, die vom Team des Kardiocentrums eingerichtet waren, gut besucht und die Informationsmaterialien am Stand der Deutschen Herzstiftung außerordentlich gefragt.

Wer keine Gelegenheit hatte, die Seminare zu besuchen oder weitere Informationen wünscht, kann diese jederzeit über die Deutsche Herzstiftung unter der Tel.-Nr.: 069-955 128 333 abrufen oder im Netz herunterladen (www.herzstiftung.de, www.prof-wendt.de).

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