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(Un)Ruheständler wollen kein festes Ende der Lebensarbeitszeit

Bild: (Un)Ruheständler wollen kein festes Ende der Lebensarbeitszeit

(openPR) Senior-Spezialisten sind sich einig: Jeder sollte so lange arbeiten dürfen, wie er es wünscht. Ein unverrückbares Renteneintrittsalter ist nicht gewollt. Diese Aussage untermauert eine Umfrage von Erfahrung Deutschland.

Berlin, 7. November 2011. Erfahrung Deutschland (ED) bündelt die Expertisen von Führungskräften im Ruhestand. Die Organisation hat im Rahmen einer Umfrage über 600 Fragebögen von Senior-Experten ausgewertet. Eines der Ergebnisse: Beinahe 90 Prozent der Befragten sprechen sich gegen ein staatlich vorgeschriebenes Renteneintrittsalter aus. Vielmehr sollte es jedem Einzelnen überlassen bleiben, wie lange er arbeiten möchte - körperliche und geistige Fitness vorausgesetzt. Wobei die Experten hierbei natürlich differenzieren zwischen Menschen, die über Jahrzehnte hinweg körperliche Leistungen im Beruf vollbringen mussten und denen, die ihren Körper schonen konnten.



Ähnlich einheitlich äußerten sich die befragten Senior-Experten zur Frage, ob Interim-Management durch Ruheständler ein Zukunftsmodell sein könnte: Knapp über 70 Prozent sehen in diesem Vorgehen eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die Rückmeldungen durch die jeweiligen Auftraggeber untermauern diese Einschätzung. So sagten 65 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass man auf Kundeseite froh zu sein schien über die Unterstützung. Bei zirka 30 Prozent der Projekte galt es anfängliche Skepsis zu überwinden, die sich schlussendlich aber in Dankbarkeit für die wertvolle Hilfe durch den Senior-Experten wandelte.

Die von ED gesammelten Stimmen zeigen, dass sowohl Interesse, Fähigkeit und Bereitschaft auf Seiten der (Un)Ruheständler vorhanden ist, als auch der Bedarf auf Seiten von Unternehmen. Dazu Manfred Brock, Geschäftsführer von Erfahrung Deutschland: "Wer sich noch fit fühlt, sollte ruhig weiter arbeiten können. Die von ED-Mitgliedern umgesetzten Projekte belegen, dass der Einsatz von Unruheständlern in Unternehmen höchst willkommen ist. Insbesondere ehemalige Führungskräfte können ihre Nachfolger ideal ergänzen, da sie anders gelagerte Fähigkeiten mitbringen."

Umso wichtiger sind Organisationen wie Erfahrung Deutschland. Denn sie sind das unabdingbare Bindeglied zwischen den Hochkarätern im Ruhestand und den um Rat suchenden Unternehmen. Wenngleich Manfred Brock in diesem Zusammenhang eine kritische Frage aufwirft: "Warum lassen die Unternehmen ihre erfahrenen Mitarbeiter mit dem Eintritt des Renteneintrittsalters erst einmal ziehen und laufen Gefahr, später nicht mehr auf die notwendige Expertise zurück greifen zu können? Wir als ED helfen natürlich gern beim Bauen von Brücken zwischen Senior-Experten und ihnen bislang fremden Unternehmen. Aber dennoch sind wir der Meinung, dass jedes Unternehmen auch selbst Kontakt halten sollte zu den Hochkarätern unter seinen Ruheständlern."

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