(openPR) Der Leistungsdruck in der Arbeitswelt steigt und ist von den Mitarbeitern häufig kaum
noch zu kompensieren. Krankheit und Fehlzeiten sind die Folge – mit negativen Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft von Unternehmen. Nach einer Studie des BKK Team Gesundheit liegen die jährlichen Kosten arbeitsbedingter Erkrankungen in Deutschland bei 43,9 Milliarden Euro, wobei vor allem die Zunahme von Krank¬meldungen aufgrund psychischer Störungen Sorge bereitet. Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung rücken daher schon aus Gründen der Ersparnis immer mehr in den Fokus, obwohl derzeit lediglich 3,7 Prozent der Arbeitgeber ein systematisches Gesundheitsmanagement betreiben.
Dabei fördert der Staat präventive Vorsorge: Maßnahmen zur Gesundheitsförderung durch den Arbeitgeber sind für den Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn sie der Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieb¬lichen Gesundheitsf¬örderung dienen und 500 Euro je Arbeitnehmer im Kalenderjahr nicht übersteigen (§ 3 Nr.34 EstG; § c52 Abs. 4c EstG). Ein zeitgemäßes Gesundheits¬management, das die Mitarbeiter gesünder und leistungsfähiger erhält, lohnt sich auch über die staatliche Förderung hinaus. Dies verdeutlicht z. B. eine Untersuchung der Initiative Gesundheit & Arbeit, getragen von BKK, AOK und HVBG. Danach reduzieren sich die Kosten durch Arbeitsunfähigkeit um 30 Prozent, wenn Mitarbeiter bei der Arbeit eine geringere körperliche und psychische Belastung erfahren.
Beispielhaft für eine qualifizierte betriebliche Gesundheitsprävention: die Anfang des Jahre 2011 ins Leben gerufenen Gesundheitsreisen der Kooperation Wellness-Hotels. In Zusammenarbeit mit der auf Prävention spezialisierten Premedion GmbH, Hamburg, haben die erfahrenen Wellnesshoteliers förderfähige Präventionsreisen entwickelt, die Unternehmen in derzeit 15 Mitgliedshotels der Gruppe bundesweit für ihre Mitarbei¬terinnen und Mitarbeiter buchen können. Medizinisch fundierte Vorsorge in den Bereichen Rückenschule, Bewegung, Entspannung sowie Nikotinentwöhnung verbindet sich dabei mit dem Niveau, Service und Ambiente von naturnah gelegenen Vier- und Fünf-Sterne-Wellnesshotels.
Firmen wie z. B. der Dialogmarketing-Anbieter SNT Deutschland AG haben den Wert von präventiven Maßnahmen im Wellnesshotel bereits erkannt. Erste Erfolge des ehrgeizigen Projekts zeichnen sich bereits ab. Helen Schulheiss-Schütt, Inhaberin der „hss vertriebsprojekte“, einer Agentur für Vertriebsberatung, verdeutlicht den Wert der Gesundheitsreisen aus Unternehmersicht: „Innovative Konzepte im betrieblichen Gesundheitsmanagement werden auch für deutsche Unternehmen immer interessanter. Wir diskutieren das Thema derzeit und finden das besondere Konzept aus Urlaub und Gesundheitsprogramm bei den Wellness-Hotels sehr attraktiv.“
http://www.premedion.de und http://www.gesundheitsreisen-wellnesshotels.com









