(openPR) Bundeskanzler Schröder ist gefordert
Bayerns Umweltminister: Bundeskanzler Schröder soll Sicherheitsfragen zu Temelin in Prag zum Thema machen / Lösung nur mehr auf höchster Ebene erreichbar / Besuch Schröders in Prag nutzen / Trittin hat sich nicht durchsetzen können
(München) Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf hat sich wegen der bekannten Sicherheitsmängel im tschechischen Kernkraftwerk Temelin mit einem Schreiben an Kanzleramtsminister Steinmeier gewandt. Schnappauf bat ihn darin, sich persönlich auf höchster Ebene des Anliegens der nuklearen Sicherheit dieses benachbarten Kernkraftwerks anzunehmen. Schnappauf fordert, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder bei seinem Besuch in Prag am 5. September das tschechische Staatsoberhaupt Václav Klaus und den Regierungschef Vladimir Spidla auf die Einhaltung westeuropäischer Sicherheitsstandards beim tschechischen Kernkraftwerk Temelin drängt. Nach Auffassung des Bayerischen Ministerrats erfüllt Temelin diese Anforderungen nicht. Besonders die noch nicht befriedigend geklärten Vorsorgemaßnahmen für die in geringem Abstand parallel verlaufenden Speisewasserleitungen und Frischdampfleitungen sowie die bisher nicht ausreichend nachgewiesene Zuverlässigkeit von Sicherheitsventilen sind als Sicherheitsmängel zu werten. Bundesumweltminister Trittin hatte Schnappauf in einem Schreiben vom Schnappauf in einem Schreiben vom 15. Juli mitgeteilt, dass er sich gegenüber Tschechien nicht habe durchsetzen können.
Schnappauf bekräftigte mit seiner Forderung das dringende Anliegen der Bürger Ostbayerns, dass die erforderlichen Schritte unverzüglich begonnen werden sollten. Bayern fordert die Abschaltung Temelins, solange nicht westeuropäische Sicherheitsstandards eingehalten werden.
15. Juli mitgeteilt, dass er Rosenkavalierplatz 2
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