openPR Recherche & Suche
Presseinformation

atomstopp - Bundesregierung riskiert gewaltigen Rückschlag für Ökostrom

04.12.200812:54 UhrEnergie & Umwelt
Bild: atomstopp - Bundesregierung riskiert gewaltigen Rückschlag für Ökostrom

(openPR) Novelle der Verordnung für Systemnutzungtarife verbilligt Atomstrom im Vergleich zu Ökostrom!

Im Regierungsprogramm bekennt sich die neue Bundesregierung vollmundig zum Ausbau der erneuerbaren Energien, lobt die positiven Beschäftigungseffekte und freut sich über die Spitzenposition Österreichs beim Anteil der erneuerbaren Energieträger.

„Die Bundesregierung riskiert mit der jetzt geplanten Novelle der Systemnutzungstarifverordnung einen gewaltigen Rückschlag für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und führt ihr eigenes Regierungsprogramm schon nach wenigen Tagen ad absurdum!“, so atomstopp_oberoesterreich.

"Die heimischen Ökostromerzeuger werden mit der Novelle der Systemnutzungstarifverordnung finanziell belastet – nicht aber die ausländischen Atomstromproduzenten, die ihren Atomstrom nach Österreich importieren oder quer durch unser Land leiten!“, so atomstopp weiter. „Es wird also wohl in Zukunft für die österreichischen Energieversorger finanziell noch verlockender sein, Atomstrom aus dem Ausland in rauen Mengen nach Österreich zu importieren! Allein der Nettoimport aus der Tschechischen Republik belief sich im Jahr 2007 auf fast 7000 GWh (das entspricht rund 60% der Jahresleistung des Atomkraftwerks Temelin!) und aus Deutschland auf 12000 GWh. Und in beiden Ländern wird mehr als 30% des Stroms in Atomkraftwerken produziert!“

atomstopp appelliert an neuen Wirtschaftsminister!

„Die Novelle der Systemnutzungstarifverordnung muss die ausländischen Stromproduzenten mit berücksichtigen, sollen die jetzt schon bestehenden Kostenvorteile für Atomstrom nicht weiter forciert werden! Der neue Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner – als gebürtiger Oberösterreich gewiss ein engagierter Kämpfer gegen das AKW Temelin – sollte ein besonderes Gespür für die sensible Thematik „Atomstromimporte und Förderung der Atomenergie“ haben. Wir erwarten uns, dass die Novelle in der jetzigen Form nicht beschlossen wird!“, so atomstopp abschließend.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 265394
 191

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „atomstopp - Bundesregierung riskiert gewaltigen Rückschlag für Ökostrom“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von atomstopp_atomkraftfrei leben!

Bild: atomstopp - Temelin erfüllt seine Versprechen nichtBild: atomstopp - Temelin erfüllt seine Versprechen nicht
atomstopp - Temelin erfüllt seine Versprechen nicht
Aktion von atomstopp_oberoesterreich gemeinsam mit Bürgerinitiative Umweltschutz in Hluboka bei Budweis (Tschechien) anlässlich des informellen Treffens der EU-Außenminister Aktivisten von atomstopp_oberoesterreich werden morgen am 27. März beim informellen Treffen der EU-Außenminister im Schloss Hluboka bei Budweis gemeinsam mit der Budweiser Organisation BIU (Bürgerinitiative Umweltschutz) auf die noch immer nicht behobenen Sicherheitsmängel des AKW Temelin hinweisen. Die zentrale Aussage der Aktion – „Temelin erfüllt seine Versprechen nic…
Bild: atomstopp - Europäische Kulturhauptstadt Linz für Ausstieg aus EURATOMBild: atomstopp - Europäische Kulturhauptstadt Linz für Ausstieg aus EURATOM
atomstopp - Europäische Kulturhauptstadt Linz für Ausstieg aus EURATOM
Nun stärken auch Gemeinden die Kampagne raus-aus-euratom.at „Der Gemeinderat der Stadt Linz hat sich in der gestrigen Gemeinderatssitzung einstimmig in einer Resolution für den Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM ausgesprochen! Im Sinne einer aktiven, glaubwürdigen Antiatompolitik fordert der Gemeinderat der Stadt Linz die zuständigen Mitglieder der Bundesregierung auf, umgehend und konsequent auf der europäischen Ebene alle erforderlichen Schritte zur Schaffung der vertraglichen Grundlagen für den Austritt Öst…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: EEG muss marktfähig werdenBild: EEG muss marktfähig werden
EEG muss marktfähig werden
… Verbandsvorstand. Diese Teuerungen würden die Kaufkraft privater Haushalte ebenso schmälern wie die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Panitz appelliert an die Bundesregierung, in der EEG-Novelle endlich ein konsequent marktwirtschaftlich ausgerichtetes System zur Förderung der regenerativen Energien festzuschreiben. Union und SPD sollten …
Mit oekostrom.net gut informiert
Mit oekostrom.net gut informiert
… entsprechenden Anbietern und Ökolabeln. Das macht den Markt transparent, informiert und hilft beim Wechsel weg vom konventionellen Anbieter und hin zum zertifizierten Ökostrom-Anbieter. Seitdem die Bundesregierung einen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen hat und dieses Vorhaben bis zum Jahr 2020 auch in die Tat umsetzen möchte, sind die Verbraucher …
Schwerer Rückschlag für Hausärztepraxen in strukturschwachen Gebieten
Schwerer Rückschlag für Hausärztepraxen in strukturschwachen Gebieten
… Rückschlag für die Bemühungen, Hausärztepraxen in strukturschwachen Gebieten neu zu besetzen, wenn diese altersbedingt aufgegeben werden. Mit dieser Strategie verschärft die Bundesregierung die Bestrebungen um Versorgungssicherheit. Die Ankündigungen des Bundesministers für Aufbau Ost sind bereits nach 24 Stunden ad absurdum geführt.   CDU/CSU-Fraktion im …
Mit Ökostrom ins neue Jahr - Bundesamt für Strahlenschutz verringert eigenen Kohlendioxid-Aussto
Mit Ökostrom ins neue Jahr - Bundesamt für Strahlenschutz verringert eigenen Kohlendioxid-Aussto
… Ökostrom kam neben einem niedrigen Angebotspreis insbesondere dem Umfang der Kohlendioxid-Minderung wesentliche Bedeutung zu. Das BfS unterstützt mit der Umstellung auf Ökostrom das Ziel der Bundesregierung, zum Schutz des Klimas den Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Stromversorgung bis zum Jahr 2010 auf mindestens 12,5 Prozent und bis …
Atomausstieg auf eigene Faust
Atomausstieg auf eigene Faust
… Hundertausende Menschen mussten evakuiert werden, Boden und Meer sind auf Jahrhunderte verseucht und die Schäden für die Gesundheit der Betroffenen noch gar nicht absehbar. Die Bundesregierung beschloss in Folge des Reaktorunglücks den Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022. Wer schon heute aus dem Atomstrom aussteigen und sich wirklich für …
Deutschland trägt Mitschuld am Schweden-Votum
Deutschland trägt Mitschuld am Schweden-Votum
… jede Volksabstimmung in Deutschland zum unkalkulierbaren Risiko machen. Ein erhebliches Maß an Mitverantwortung für das negative Votum in Schweden trägt die deutsche Bundesregierung durch ihre dauerhafte Verletzung der Stabilitätskriterien. Die Euro-Gegner in Schweden haben Deutschland als entscheidende Trumpfkarte für ihr Nein ins Spiel gebracht.   Autor(en): …
BURGBACHER: Weiterhin Wettbewerbsnachteile im Tourismus durch unterschiedliche Mehrwertsteuersätze
BURGBACHER: Weiterhin Wettbewerbsnachteile im Tourismus durch unterschiedliche Mehrwertsteuersätze
… Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und zur Bekämpfung der ausufernden Schattenwirtschaft die Mehrwertsteuer für den Gastronomiebereich abzusenken. Durch das Veto der Bundesregierung und die aktuelle Verständigung zwischen Bundeskanzler Schröder und Chirac ist dieser Weg nunmehr versperrt. 2. Bestehende Wettbewerbsverzerrungen werden durch Rot-Grün zu …
Bild: Trotz der neuen Bundesregierung: Persönlicher Atomausstieg ist problemlos möglichBild: Trotz der neuen Bundesregierung: Persönlicher Atomausstieg ist problemlos möglich
Trotz der neuen Bundesregierung: Persönlicher Atomausstieg ist problemlos möglich
Berlin, 28. Oktober 2009. Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung ändert offenbar den Kurs gegenüber den Betreibern vom Atomkraftwerken. Jeder Haushalt in Deutschland kann jedoch weiter über die Zusammensetzung des Strommix mitbestimmen. Wer die Stromproduktion in Deutschland nachhaltig verändern will, kann sich ganz einfach für den „persönlichen Atomausstieg“ …
Bild: Mit dem Ökostrom-Markt-Modell die Bürgerenergiewende stärkenBild: Mit dem Ökostrom-Markt-Modell die Bürgerenergiewende stärken
Mit dem Ökostrom-Markt-Modell die Bürgerenergiewende stärken
… NATURSTROM AG Berlin, 19. März 2014 – Die drei unabhängigen Ökostromanbieter Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy eG und NATURSTROM AG fordern von der Bundesregierung eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die eine direkte und wirtschaftlich tragfähige Kundenversorgung mit Ökostrom aus heimischen Anlagen ermöglicht. Dazu haben …
Energiewende: EU-Kommission prüft Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland
Energiewende: EU-Kommission prüft Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland
… mit Ethanol versetzte Treibstoff E10 an deutschen Tankstellen auf immer größere Kaufzurückhaltung.« Vor diesem Hintergrund fordern die Hamburger Piraten die Bundesregierung auf, alle Möglichkeiten der EU-Richtlinie vollständig umzusetzen und die Beschränkung auf Biokraftstoffe (BioKraftQuG) aufzuheben. »Die europäischen Vereinbarungen berücksichtigen …
Sie lesen gerade: atomstopp - Bundesregierung riskiert gewaltigen Rückschlag für Ökostrom