(openPR) Prozesswasseraufbereitung in neuem chinesischen Kernkraftwerk durch Ultrafiltrationsmodule der inge watertechnologies
Die inge watertechnologies AG, ein weltweiter Anbieter von Ultrafiltrationstechnologie in der Wasseraufbereitung, konnte jetzt in China einen weiteren Großauftrag gewinnen. Nachdem inge watertechnologies bereits den internationalen Flughafen Peking pünktlich zum Start der Olympischen Spiele mit der eigenen patentierten Ultrafiltrationstechnologie zur Abwasseraufbereitung ausgerüstet hat, ist jetzt der Eintritt in den wachstumsstarken Bereich der Prozesswasseraufbereitung für Kernkraftwerke in China geglückt. inge watertechnologies wird das derzeit im Bau befindliche Kernkraftwerk Hongyanhe in der Provinz Liaoning, rund 100 km von der Hafenstadt Dalian entfernt, mit Ultrafiltrationsmodulen ausrüsten.
Das Kernkraftwerk Hongyanhe ist eines von derzeit sechs in China im Bau befindlichen Anlagen, die helfen sollen den immens wachsenden Energiebedarf des Landes neben den bislang elf am Netz befindlichen Kraftwerken zu stillen. Hongyanhe Nuclear Power Plant gilt als eines der weltweit modernsten Atomkraftwerke der neuesten Generation. Bruno Steis, Vorstand der inge watertechnologies AG und zuständig für die China-Aktivitäten des Unternehmens: „Dieses Projekt hat in mehrfacher Hinsicht besondere Bedeutung für uns: Erstens konnten wir uns wiederholt in der Ausschreibung gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Zweitens ist Hongyanhe nicht nur in China sondern weltweit ein vielbeachtetes Referenzprojekt, weil es ein technologisch führendes Kernkraftwerk neuester Generation ist und für uns das erste Referenzprojekt für die Prozesswasseraufbereitung in Kernkraftwerken ist. Und drittens unterstreicht dieser neuerliche Großauftrag die Richtigkeit unserer Strategie, mit einer eigenen Mannschaft in China präsent zu sein.“
inge watertechnologies AG wird das Kernkraftwerk Hongyanhe nahe Dalian im Osten Chinas mit den dizzer 5000plus Modulen ausstatten – den leistungsfähigsten Modulen im Angebot mit einer Aufbereitungsleistung von je bis zu 5,0 Kubikmetern in der Stunde. Installiert werden sollen mehrere Hundert Module, die im Rahmen einer Meerwasserentsalzung und Pro-zesswasseraufbereitung in Kombination mit der Umkehrosmose eingesetzt werden. Pro Tag sollen bis zu 26.000 Kubikmeter Meerwasser entsalzen und qualitativ so aufbereitet werden, dass es problemlos als Kühlwasser im Kraftwerk eingesetzt werden kann. Das Hongyanhe Kernkraftwerk wird sich aus sechs Kraftwerksblöcken zusammen setzen mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei 2,88 Mrd. US-Dollar. Fertigstellung ist für 2011 geplant. Bruno Steis: „Sicherlich hat die enorme Verlässlichkeit unserer Ultrafiltrationsmembran den Ausschlag gegeben, dass wir den Auftrag erhalten haben. In sechs Jahren haben wir keinen einzigen Faserbruch registrieren müssen. Deshalb freut es uns, dass wir nun neben unseren bisherigen Kraftwerksprojekten, wie in China, Italien und Russland für Kohlekraftwerke, nun auch erstmals ein Kernkraftwerk ausrüsten werden. Gleichzeitig ist dieses Projekt aber auch eine erstklassige Referenz, wie leistungsfähig die Kombination unserer Ultrafiltrationsmodule mit Umkehrosmose-Membranen in der Meerwasserentsalzung ist. Denn auch hier sehen wir weltweit enormes Wachstumspotenzial für uns, gerade auch weil die bislang vorherrschenden thermischen Verfahren aufgrund der hohen Energieintensität an Bedeutung verlieren.“












