(openPR) Berlin, 3. September 2003 - Zu der Aktion einer Gruppe von Atomkraftgegnern, die sich seit dem Vormittag auf dem Gelaende des Erkundungsbergwerk in Gorleben aufhalten, erklaert der Sprecher des BMU, Michael Schroeren:
Die Bundesregierung hat mit den Energieversorgungsunternehmen am 14. Juni 2000 vereinbart, die Erkundungsarbeiten fuer ein Endlager in Gorleben fuer laengstens zehn Jahre zu unterbrechen. In dieser Zeit sollen grundsaetzliche und konzeptionelle Fragen zur Endlagerung von Atommuell und zum Salzstock Gorleben geklaert werden.
Die an der heutigen Aktion Beteiligten werden sich bei ihrem Aufenthalt auf dem Berg-werksgelaende davon ueberzeugen koennen, dass das vereinbarte Moratorium gilt. Seit ueber drei Jahren finden dort keine Erkundungsarbeiten mehr satt.
Anders als die Opposition, die sich einer offenen und vorbehaltlosen Diskussion ueber die Bewaeltigung der von der Atomwirtschaft hinterlassenen nuklearen Erblast verweigert, sucht der Bundesumweltminister diesen Dialog. Selbstverstaendlich war und ist er auch zu Gespraechen mit der Buergerinitiative Luechow-Dannenberg bereit. Ein fuer vergangenen Juli ins Auge gefasster Termin war auf Bitten der Buergerinitiative mit Verweis auf die Urlaubszeit verschoben worden. Der Praesident des Bundesamtes fuer Strahlenschutz (BfS), Wolfram Koenig, hatte die Buergerinitiative erst vor rund vier Wochen zu einem Gespraech empfangen.
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Jürgen Maaß, Frauke Stamer, Henry Wyes



