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Staat nicht automatisch besser als Privat

18.10.201116:20 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) „Wohnungen in privater Hand müssen nicht automatisch ein Nachteil für die Mieter sein“, erklärte der Präsident des Bayerischen Landesverbands des Bundesverbands der Freien Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW Bayern), Andreas Eisele, anlässlich des möglichen Verkaufs der GBW durch die Bayern LB. Finanzminister Fahrenschon hatte auf eine Anfrage im Landtag erklärt, dass die Beteiligung an Wohnungsunternehmen möglicherweise nicht EU-Rechtskonform sei, weil sie nicht zu den originären Aufgaben einer Bank gehöre und er erwarte daher, dass sich die Bayern LB davon trennen werden müsse.



Es sei aber ein Zerrbild der privaten Immobilienwirtschaft, wenn man pauschal unterstelle, dass alle Unternehmen nur den kurzfristigen Profit im Blick hätten. Im BFW seien auch zahlreiche Bestandshalter. „Die kaufen um zu behalten und nicht um zu verkaufen“; so Eisele. So seien zahlreiche Mitgliedsunternehmen des BFW seit mehreren Generationen tätig und hätten z.T. auch entsprechend lange Mietverhältnisse. Schließlich handele es sich hier meist um Familienunternehmen, die langfristig tätig seien.

Bei einem möglichen Verkauf müsse daher bedacht werden, dass soziale Kriterien, wie ein Kündigungs- und Aufteilungsverbot, vorher eindeutig formuliert würden. „Bei entsprechenden Vorgaben können private Unternehmen häufig sogar effektiver und damit kostengünstiger am Markt agieren“, so Eisele.

Der BFW Bayern fordere daher, dass bei einem Verkauf von Wohnungen, die sich im Besitz von öffentlichen Unternehmen befänden, auch private Interessenten nicht automatisch ausgeschlossen würden. Beim Verkauf, egal ob direkt oder indirekt, dürfe aber auch die öffentliche Hand nicht nur auf eine Maximierung des Verkaufspreises zielen. „Maximale Einnahmen und sozialverträglicher Betrieb sind eben oft ein Widerspruch“, so Eisele weiter.



Der BFW Landesverband Bayern e.V. ist der Spitzenverband der privaten unternehmerischen Immobilienwirtschaft in Bayern mit rund 180 Mitgliedsunternehmen, die sich umfassend im deutschen Immobilienmarkt engagieren. Die Mitgliedsunternehmen verwalten einen Bestand von 430.000 Wohnungen und erstellten bis heute 9.300 Wohn- und 5.700 Gewerbeeinheiten. Es wurde ein Investitionsvolumen von insgesamt 7,75 Mrd. EUR realisiert.

Ehrenamtlicher Präsident ist Andreas Eisele, Geschäftsführender Gesellschafter der EGCP Projektentwicklungs- und Verwaltungs GmbH. Vizepräsidenten sind Alexander Hofmann, Vorstandssprecher der Baywobau Immobilien AG und Prof. Dr. Matthias Ottmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Ottmann GmbH & Co. Südhausbau KG.

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