(openPR) Ein Ende des parteipolitischen Taktierens bei der Gebäudesanierung forderte der Präsident der Landesverband Bayerns des Bundesverbands der Freien Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW Bayern), Andreas Eisele, nach dem Scheitern der Beratungen im Vermittlungsausschuss. „Wer es mit der CO2-Einsparung ernst meint, muss dafür sorgen, dass es ausreichend finanzielle Anreize für die energetische Sanierung im Gebäudebestand gebe. Da müsse jetzt endlich gehandelt werden.
„Eine steuerliche Förderung energetischer Sanierungen ist für das Erreichen der von der Bundesregierung angestrebten Sanierungsquote von zwei Prozent entscheidend“, so Eisele. Der Gesetzesentwurf sei eine gute Basis, müsse aber in einigen Punkten noch nachgebessert werden. Es sei v.a. notwendig, dass nicht nur die Komplettsanierung eines Hauses steuerlich förderbar sein solle, sondern auch Teilmaßnahmen.
„Darüber hinaus sollten in einem weiteren Schritt auch Gewerbeimmobilien in die steuerliche Förderung einbezogen werden, so Eisele. In diesem Sektor lägen erhebliche Einsparpotenziale. Allein Büro- und Einzelhandelsimmobilien machten in ganz Deutschland zusammen über 500 Millionen Quadratmeter Fläche aus, in der der Sanierungsbedarf noch relativ hoch sei. Eine schnellere steuerliche Abschreibung wie im Wohngebäudebereich könne hier wichtige Investitionsanreize setzen.











