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Entwicklungspolitik: Ein neuer Wind weht durch Baden-Württemberg

12.10.201116:58 UhrVereine & Verbände

(openPR) Stuttgart, 12.10.2011.

Die Leitlinien der Entwicklungspolitik werden in Baden-Württemberg neu definiert. Minister Peter Friedrich, Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten, strebt bei der Neugestaltung der Entwicklungspolitik des Landes einen engen Schulterschluss mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbänden an. Dies machte der Minister auf der 6. Entwicklungspolitischen Regionalkonferenz Baden-Württemberg am Montag, 10. Oktober, im Haus der Wirtschaft deutlich. Mehr als 40 geladene Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Landesverwaltung, Zivilgesellschaft, halbstaatlichen und staatlichen Stellen nahmen an der gemeinsamen Veranstaltung von Staatsministerium Baden-Württemberg und DEAB, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, teil. Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg vertritt 280 entwicklungspolitisch aktive Gruppen. Inhaltliche Schwerpunkte der Konferenz waren die Themen „nachhaltige Beschaffung“ sowie „Globales Lernen“.



Ralph Griese, Vorstandssprecher DEAB, stellte erfreut fest, dass bereits viele Forderungen des Dachverbands in die Koalitionsvereinbarung eingeflossen seien. Er betonte, der Dachverband sei gerne bereit, sich an der Gestaltung der Entwicklungspolitik aktiv zu beteiligen.

Claudia Duppel, Geschäftsführerin des DEAB, stellte die Aufgaben des Dachverbands und die große Vielfalt seiner entwicklungspolitischen Akteure vor. Von besonderer Bedeutung sei das Thema Globales Lernen. „Globales Lernen gibt Orientierung in einer globalisierten Welt. Es ermöglicht Handlungsoptionen, die Welt gerechter und friedlicher zu gestalten“. Duppel forderte die Politikerinnen und Politiker auf, das Globale Lernen an Schulen systematisch zu fördern. Globales Lernen solle bei der Lehreraus- und weiterbildung Eingang finden. Sie forderte, ein Kompetenzzentrum als staats- und zivilgesellschaftliche Servicestelle für alle engagierten Akteure sowie ein flächendeckendes Eine-Welt-Promotorenmodell zu etablieren. „Wir erwarten einen Rahmenvertrag des Kultusministeriums, der zur Zusammenarbeit zwischen Nichtregierungsorganisationen und Schulen ermutigt und diese finanziell unterstützt“, so Duppel.

Achim Beule, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, versicherte: „Bildung für nachhaltige Entwicklung wird eine große Rolle spielen im neuen Bildungsplan“.

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz war die nachhaltige Beschaffung. Der DEAB sei Ansprechpartner für viele Kommungen, die eine nachhaltige öffentliche Beschaffung etablieren möchten, so Duppel. Die Nachfrage übersteige die Kapazitäten des DEAB und seiner Mitgliedsorganisationen. „Wir fordern die Landesregierung auf, ihrer Vorbildfunktion im Bereich der nachhaltigen Beschaffung nachzukommen und wir erwarten, dass sie dafür eine intensive Öffentlichkeitsarbeit betreibt“, so Duppel. Minister Friedrich betonte, dass die Qualifikation sowohl der Ausschreibenden, der Beschaffer sowie der Kontrollstellen verbessert werden solle.

Der DEAB habe bisher keine finanzielle Unterstützung durch das Land erhalten, stellte Duppel fest. „Doch nun weht hoffentlich ein neuer Wind“, sagte Duppel im Hinblick auf die vielfältigen Gesprächsangebote der Anwesenden.

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