(openPR) Gut informiert, geht beim Stillen alles leichter. Am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt beraten und begleiten qualifizierte Still- und Laktationsberaterinnen junge Eltern.
Was ist denn eine Stillberaterin? Die Frage hören Schwester Jutta und Schwester Alexandra, Kinderkrankenschwestern und ausgebildete Still- und Laktationsberaterinnen am Städtischen Klinikum, fast täglich. "Wozu braucht man die denn?!" Stillen kann man oder man kann es nicht. Wozu nun eine Stillberaterin? Weil es manchmal doch nicht so einfach ist. Viele junge Mütter stillen ihre Babys nach der Geburt, als hätten sie nie etwas anderes getan, einige aber haben kleine Schwierigkeiten. Möglicherweise geben sie dann das Stillen zu früh auf oder lassen sich entmutigen. Am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt ist es eine der Aufgaben der Stillberaterin, die jungen Mütter zu unterstützen und sie in ihrem Stillwunsch zu bestärken.
Was macht eine Still- und Laktationsberaterin? „Wir verstehen uns als Berater“, sagt Schwester Jutta. „Mit Verständnis, Unterstützung und fachlichem Rat schafft man viele der Fragen leicht aus der Welt. Oft geht es um so einfache Dinge wie die Stillpostion, die nicht ganz richtig ist oder die Frage, wie oft am Tag angelegt werden soll.“ Der persönliche Zuspruch von Schwester Jutta und Schwester Alexandra und die versierte Anleitung bringen dann schnell Erfolg. Still- und Laktationsberaterinnen sind zudem mit besonderen Situationen vertraut, wie zum Beispiel dem Stillen von Frühgeborenen oder Zwillingen, Stillen nach Kaiserschnitt oder von kranken Kindern, wunden Brustwarzen oder Brustentzündung, natürlichem Abstillen und Beikost. Sie stehen stets im engen Kontakt und Abstimmung mit Kinderarzt und den Geburtshelfern. Mit ihrer Arbeit sind sie keinesfalls eine Konkurrenz der Hebamme, sondern eher eine kompetente Partnerin in der Betreuung und Begleitung von Mutter und Kind in dieser wichtigen Lebensphase.
Die Stillberaterinnen des Krankenhaus Dresen-Friedrichstadt begleiten die Mutter und ihr Baby nicht nur in den ersten Tagen, sondern wenn gewünscht, weit darüber hinaus bis zum Ende der Stillzeit. Am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt hat Schwester Alexandra dafür vor zwölf Jahren eine Stillgruppe ins Leben gerufen. Zweimal im Monat bietet die Gruppe jungen Müttern Austausch untereinander und die Beratung der Profis bei auftretenden Unsicherheiten und Schwierigkeiten beim Stillen. Natürlich geht es auch um angrenzende Themen zur Beikost oder dem richtigen Umgang und Tragen der Kinder.
“Stillen ist das Beste für Mutter und Kind”, erklären Schwester Jutta und Alexandra einstimmig. „Mit der Muttermilch bekommt das Neugeborene nicht nur alle Nährstoffe für eine gesunde Entwicklung, sondern auch wichtige Stoffe, die es gegen Krankheiten schützt. Durch das Stillen entsteht zudem eine sehr enge emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind.“
Am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt arbeiten zwei qualifizierte Still- und Laktationsberaterinnen. Eine dritte Schwester befindet sich in der Ausbildung. Die nach einem medizinischen Grundberuf erworbene Zusatzqualifikation ist intensiv und komplex. Neben Wissen zur Anatomie sind Psychologie und Gesprächsführung Inhalte der Weiterbildung. Die Still- und Laktationsberaterinnen des Städtischen Klinikums sind über den Bund deutscher Lakatationsberater in einer Telefonliste der International Board of Lactation Consultant Examiners (IBCLC) aufgeführt und führen bei Anfragen der Mütter kostenlose Telefonstillberatung durch.












