(openPR) „Die Stiftung Bibel und Kultur wird sich auch in den nächsten Jahren darum bemühen, vor allem junge Menschen neugierig auf die Bibel zu machen.“ Das betont die neue Kuratoriumsvorsitzende der ökumenischen Stiftung, Professor Dr. Annette Schavan. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung hat im September den bisherigen Vorsitzenden und ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses i.R. Manfred Kock, in diesem Amt abgelöst. Kock ist nach seinem 75. Geburtstag satzungsgemäß aus dem Kuratorium der Stiftung Bibel und Kultur ausgeschieden.
„Die Bibel wird zu Recht das Buch der Bücher genannt“, sagt Annette Schavan. „Sie gibt Orientierung und entfaltet den großen Reichtum an Erfahrungen des Menschen mit Gott. Sie hilft uns, die Grundlagen unserer Kultur zu verstehen.“ Die 56-jährige Bildungspolitikerin war von 1994 bis 2005 Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Sie studierte in Bonn und Düsseldorf Erziehungswissenschaften, Philosophie und katholische Theologie und promovierte 1980 mit einer Arbeit über Gewissensbildung zum Doktor der Philosophie. 2009 wurde sie zur Honorarprofessorin der Freien Universität Berlin ernannt.
Die Stiftung freut sich, dass erneut eine Persönlichkeit an der Spitze steht, die sich der Bedeutung der Bibel in ihrem beruflichen und persönlichen Leben verschreibt. Ihr Engagement biete die große Chance, die Anliegen der Stiftung weiterhin erfolgreich in die Öffentlichkeit einzubringen. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Stiftung Dr. Reinold Hartmann. Der 52-jährige Theologe und Journalist ist seit 2011 Leiter der ZDF-Redaktion Kirche und Leben (evangelisch). Er gehört dem Kuratorium der Stiftung seit 2002 an.
Mit der Vergabe eines Stiftungspreises bringt die Institution die Bibel in den Diskurs zeitgenössischen künstlerischen Schaffens ein. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, „die sich in ihren Werken in besonderer Weise für die Geltung der Bibel und die Vermittlung von biblischen Wertvorstellungen eingesetzt haben". Die jüngsten Preisträger waren der Leipziger Maler Neo Rauch (2010) und der Video- und Performance-Künstler Zlatko Kopljar aus Zagreb.
Darüber hinaus regt die Stiftung Kinder und Jugendliche an, sich kreativ mit der Bibel als Fundament von Kultur und Gesellschaft, Demokratie und Menschenrechten auseinanderzusetzen. Regelmäßig schreibt die Stiftung jeweils in einem anderen Bundesland den Schüler- und Jugendwettbewerb „Bibel heute“ aus. Der aktuelle Wettbewerb findet in Baden-Württemberg unter dem Motto „Bitte aufbrechen“ statt.
Weitere Informationen zur Stiftung gibt es im Internet unter www.bibelundkultur.de.












