(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Im Morgenhandel stabilisieren sich die Rohölnotierungen nach ihren gestrigen Verlusten. Nordseeöl (Brent) wird derzeit an der ICE in London für rund 106 US-Dollar je Barrel gehandelt – 2 Dollar weniger als gestern und auf einem Niveau, das es abgesehen von einem Ausrutscher im August zuletzt im Februar dieses Jahres hatte. Stärker gab das an der NYMEX in New York gehandelte US-Leichtöl (WTI) nach. Es fiel um rund 4,50 Dollar und zeitweise sogar unter die 80-Dollar-Grenze. Zuletzt war es vor ziemlich genau einem Jahr so günstig.
Der stärkere Rückgang bei WTI ist der FED-Entscheidung geschuldet (mehr hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10866&title=22.+September%3A+Heiz%F6lpreis+n%FCtzt+%D6l-Rutsch+nur+wenig+).
Der schwächere Rückgang bei Brent ist tatsächlichen Lieferschwierigkeiten aus dem Forties-Feld in der Nordsee geschuldet. An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, dass Brent heutzutage ein sehr rares Produkt ist (es trägt nur 0,2 Prozent zur Versorgung des Marktes bei), weswegen für den Preismix an den Warenterminbörsen insgesamt vier Felder mit verschiedenen Rohöl-Qualitäten, darunter das Forties-Feld, herangezogen werden. Kommt es in einem dieser Felder zu Lieferschwierigkeiten, wirkt sich das sofort auf die frei gehandelten Preise aus, auch wenn eine Versorgung durch die anderen, nicht im Preismix erfassten Felder der Nordsee weiterhin gewährleistet ist.
Die internationale Entwicklung wird auch den Heizölpreis hierzulande drücken. Wie deutlich, hängt von der Entwicklung des Euros ab, der sich nach einer nunmehr vier Wochen anhaltenden Talfahrt langsam zu stabilisieren scheint, und natürlich von der die hiesigen Notierungen prägenden und oben beschriebenen Entwicklung bei Brent.
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