(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Es war nicht die Hoffnung auf billiges Geld, die von der US-Notenbank FED erfüllt wurde. Stattdessen tauscht sie kurzfristige Anleihen in langfristige. Der Effekt (im Gegensatz zum billigen Geld, das bei den Konjunkturprogrammen zuvor zwei Mal Mittel der Wahl war): Der Dollar legt deutlich zu. Gestern gewann er gegenüber dem Euro rund 2 US-Cent. Der Wechselkurs liegt derzeit bei 1,35 US-Dollar.
Dieser Fakt ist prägend für den hiesigen Heizölmarkt, weil sich dadurch Mineralölprodukte außerhalb der USA verteuern. Das sahen auch Anleger so und flüchteten gestern aus den Rohöl-Titeln. Sowohl US-Leichtöl (WTI) als auch Nordseeöl (Brent) verloren bis heute Morgen rund 3,50 US-Dollar je Barrel ihrer gestrigen Höchststände, die sie aufgrund bullish interpretierter Bestandsdaten des US-Energieministeriums erreichten. Demnach verringerten sich die Ölreserven in den Staaten um 7,3 Millionen Barrel, ebenso gaben die Bestände bei den Mitteldestillaten (Heizöl, Benzin) um 900.000 Barrel nach. Lediglich bei Benzin kam es zu einer umfangreichen Zunahme der Reserven um 3,3 Millionen Barrel.
Im Morgenhandel geht die Tendenz: weiter abwärts. Heizölverbraucher werden wegen der erwähnten Euroschwäche nicht allzu viel davon haben. Allenfalls ist mit kleinen Abschlägen zu rechnen.
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