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Der Mensch 2.0 – Wunschtraum oder Alptraum – Perspektiven der menschlichen Evolution

20.09.201112:28 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Der Traum vom Neuen Menschen ist beinahe so alt wie die Menschheit. Von alters her bauen sich Menschen ein Wunschbild ihrer selbst – ohne Krankheit, ohne Alter, ohne Tod, hyperintelligent und superstark. Jetzt eröffnen Hochtechnologien wie Nano- oder Biotechnologie, Künstliche Intelligenz oder Robotik Möglichkeiten, diese alten Träume Wirklichkeit werden zu lassen.


Am 21. September 2011 wird Dr. Karlheinz Steinmüller, Zukunftsforscher und Science-Fiction-Autor, im Festsaal des Saarbrücker Schlosses in einem öffentlichen Vortrag über aktuelle Trends und Perspektiven der menschlichen Evolution sprechen. Der Vortragsabend wird vom cc-NanoBioNet e. V., dem Saarbrücker Netzwerk für Nano- und Biotechnologie, organisiert. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr; der Eintritt ist kostenlos.

Diesseits von Science-Fiction
Das künstliche Menschlein Homunculus in Goethes Faust oder Frankensteins Monster aus Mary Shelleys Gruselroman – nicht erst seit gestern machen sich Menschen darüber Gedanken, wie Wissenschaftler einen neuen Menschen erschaffen – und damit die Funktion Gottes oder der Evolution übernehmen.
Dr. Steinmüller gibt in seinem Vortrag einen Überblick darüber, wie sich der Traum vom „verbesserten“ Menschen in der Geschichte entwickelt hat und welche Debatten aktuell geführt werden.
Aber was ist derzeit möglich, was ist „Science“ und was ist „Fiction“? Die Verschmelzung der Erkenntnisse von Nano-, Biotechnologie, Kognitionswissenschaften und Informatik ermöglicht es schon heute, die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns zu steigern, etwa durch Psychopharmaka oder Schnittstellen von Computer und Gehirn. Und auch der menschliche Körper wird zum Ort, an dem Natur und Hightech einander begegnen: neuronale Armprothesen, computergesteuerte Beine, kybernetische Hände, … Die Liste ließe sich fortsetzen. Mehr und mehr Menschen werden zu Cyborgs, zu Mischlingswesen. Solange die Technik dem Menschen durch Krankheit und Alter verloren gegangene Fähigkeiten wiedergibt, scheint dies moralisch unbedenklich. Was aber, wenn man durch Technik gesunde Menschen „verbessert“?


Technisierung des Menschen – Vermenschlichung der Technik
Die Technisierung des Menschen führt nach Expertenansicht beim gegenwärtigen Tempo technischer Entwicklungen bereits in einer Generation zu künstlichen Gehirn-Plug-ins, in den Körper integrierte Informationstechnik und zur Umkehrung von Zellalterungsprozessen. Doch neben diesem Prozess läuft parallel die Vermenschlichung der Technik, wie wir sie etwa in der Robotik beobachten können. Soziale Geschöpfe aus der Hightech-Schmiede bevölkern nicht nur in Hollywood-Filmen den Alltag, schon bald werden sie aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sein – etwa als Pflegedienstleister in einer zunehmend alternden Gesellschaft.

Hintergrund
Der öffentliche Vortrag ist eingebettet in die wissenschaftliche Konferenz SIZE MATTERS 2011 – Nanotechnologie: Verbesserung des Menschen? Die Konferenz, die am 21. und 22. September 2011 im Saarbrücker Schloss stattfindet, hat hochkarätige Experten – Naturwissenschaftler, Philosophen und Theologen – eingeladen, um die ethischen Fragen zu diskutieren, die sich aus der technisch induzierten Steigerung menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten über das natürliche Maß hinaus ergeben.
Mit der Gestaltung eines Vortragsabends für alle interessierten Bürger will NanoBioNet die Debatte aus dem Hörsaal in die Öffentlichkeit tragen. Die Fragen, die die aktuelle technische Entwicklung aufwirft, müssen heute diskutiert werden, damit in einer demokratisch verfassten Gesellschaft rechtzeitig die Weichenstellungen vorgenommen werden können, die einen Missbrauch von Hochtechnologien verhindern. Die Zukunft der Evolution ist offen, es ist letztlich unser Menschenbild, das über den Ausgang der Geschichte entscheidet.

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