(openPR) Am 21. und 22. September 2011 findet im Saarbrücker Schloss die Konferenz „SIZE MATTERS 2011 – Nanotechnologie: Verbesserung des Menschen?“ statt. Die Veranstaltung wird organisiert vom Kompetenznetzwerk NanoBioNet in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), der Universität des Saarlandes, dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und der Universität Trier sowie weiteren Partnerinstitutionen.
Die Teilnehmer der Konferenz diskutieren in vier Themenblöcken, wie durch technische Entwicklungen menschliche Eigenschaften über das natürliche Maß hinaus modifiziert werden können und wie solche Veränderungen ethisch zu bewerten sind.
Der erste Themenblock widmet sich ethischen Implikationen des „Human Enhancement“, der pharmakologisch oder technologisch induzierten Leistungssteigerung des Menschen. Im zweiten Block geht es um Nanotechnologie im militärischen Einsatz; um neue Rüstungsmaterialien, Waffensysteme und den Nano-Soldaten der Zukunft. Der dritte Schwerpunkt behandelt ethische Aspekte von Gehirn-Computer-Schnittstellen und der Verwendung motorischer Neuroprothesen für bestimmte Gehirnfunktionen. Den Abschluss der Konferenz bildet die vierte Session, in der Einsatzmöglichkeiten von „sozialen Robotern“ erörtert werden sollen und die damit verbundene Sorge, ob wir uns in naher Zukunft in der Position des Zauberlehrlings wieder finden, der die Geister, die er rief, nicht mehr los wird.
Ergänzt wird die Konferenz durch eine populärwissenschaftliche Abendveranstaltung am 21. September, in der Dr. Karlheinz Steinmüller, Zukunftsforscher und Science-Fiction-Autor, über den „Menschen 2.0 – Wunschtraum oder Alptraum“ spricht und mit den Gästen diskutiert.
Teilnehmer können sich unter www.sizematters2011.de anmelden. Weitere Fragen können an Martin Monzel per Telefon unter +49 681 6857-364 oder E-Mail an
gerichtet werden.








