(openPR) Schlier, 19.09.2011 - Das Thema der nachhaltigen Waldwirtschaft zieht immer mehr interessierte Anleger an. Wald und sein bestes Produkt, das Holz, sind Sachgüter, die greifbar und renditestark sind. Doch warum – so fragen sich viele Anleger – können ihre Bäume am Standort Deutschland nicht so viel Gewinn erzielen? Die Miller Forest Investment AG erläutert die Vorteile des Standortes Südamerika.
Seit 2006 verwandelt die Miller Forest Investment AG im südamerikanischen Paraguay Brach- und Weideland durch Aufforstung in Misch- bzw. Energiewaldflächen. Anleger können Beteiligungen an diesen Flächen erwerben. „Die Wahl fiel auf Paraguay, nicht nur, weil es ein großartiges Land mit großem Potential ist. Faktoren wie die gefestigte Demokratie, mit einem funktionierenden Rechts- und Notarwesen und das ideale Klima waren entscheidend“, begründet Josef Miller, Initiator der Aufforstungsarbeiten, den Standort des Projektes.
Der Holzzuwachs im konstanten subtropischen Klima Paraguays liegt in etwa bei der vierfachen Menge, die in gemäßigten Breiten Mitteleuropas erzielt wird. Es gibt weder Trockenzeiten noch nennenswerte Wachstumspausen in den kühleren Monaten. Während Fichten, Eichen oder Buchen in Deutschland eine Umtriebszeit von 60 bis 180 Jahren haben, können in Paraguay – je nach Baumart - schon nach sieben Jahren die ersten Mittelrückflüsse durch Holzverkauf erzielt werden, beim Energieholz sogar schon nach fünf Jahren.
Plantagenwirtschaft? Nein danke!
Dabei betreibt die Miller Forest Investment AG bewusst keine klassische Plantagenwirtschaft mit hunderten oder gar tausenden Hektar von Monokulturen, wie sie häufig z.B. bei Edelholzinvestments zu finden sind. „Wir pflanzen unterschiedlichste Baumsorten an, darunter ca. 9 Arten einheimischer Edelhölzer, zwei Arten robuster Kiefern und fünf Arten Eukalyptusbäume“, erläutert Vertriebsleiter Markward Kerstiens. Zum Vergleich: In Deutschland hat man jahrzehntelang hauptsächlich Monokulturen aus Fichte und Kiefer angepflanzt. Diese Baumarten sind schnellwüchsig und anspruchslos, doch die Nebenwirkungen dieser Monokulturen waren starke Sturmschäden, immenser Insektenbefall und eine Versäuerung der Böden. Erst seit kurzem besinnt man sich auch in Deutschland wieder auf Mischwälder.
Aktiv soziale Verantwortung übernehmen
Ein weiterer Unterschied ist, dass man in Paraguay große zusammenhängende Flächen erwerben kann. Deutschland ist zu dicht besiedelt, um diese Möglichkeit zu bieten. Auch liegen die Bodenpreise derzeit noch weit unter dem deutschen Preisniveau – und unter dem der
südamerikanischen Nachbarstaaten. Die Kosten der Bewirtschaftung sind deutlich niedriger, als es in der deutschen Waldwirtschaft der Fall ist. Ohne Abstriche im sozialen Aspekt: die einheimischen Arbeiter der mittlerweile drei Estancien erhalten fundierte Aus- und Weiterbildung im Forstbetrieb vor Ort, die Vergütung bewegt sich seit jeher über dem in Paraguay üblichen Mindestlohn (in ländlichen Gegenden derzeit ca. 120 Euro im Monat). Das faire Miteinander garantiert die beste Bewirtschaftung der Aufforstungen und versetzt die Arbeiter in einen bescheidenen Wohlstand.
Stabiler Holzmarkt
Die Erlöspreise beim Holzverkauf erreichen in Paraguay Weltmarktniveau, eine Folge der Verknappung des Rohstoffes Holz. Paraguay hat heute weniger als 10% natürliche Waldflächen und kaum menschengemachte Aufforstungen. Dem gegenüber steht ein stetig wachsender Holzbedarf im Land. Dementsprechend entwickeln sich die Preise stetig nach oben, Export ist nicht nötig. Ein Blick nach Deutschland: Die Waldfläche beträgt hier 30% der Staatsfläche. Deutschland ist eines der waldreichsten Länder in der Europäischen Union. Der Zuwachs an Holz ist höher als der innerdeutsche Bedarf. Doch auch hierzulande steigt die Nachfrage, nicht zuletzt wegen der Bedeutung bei der CO2-neutralen Energiegewinnung. Die verhältnismäßig hohen Kosten der Bewirtschaftung jedoch bleiben.










