(openPR) Am 11.10.2011 widmet sich das wienXtra-institut für freizeitpädagogik (ifp) dem Bildungsfaktor der Jugendarbeit.
Was müssen Jugendliche lernen? Abgesehen von traditionellen Bildungsinhalten aus Schule und Lehre ist auch die Freizeitbildung von jungen Menschen oft leistungsorientiert und diszipliniert strukturiert: z.B. 3x die Woche Fußball trainieren, um im Verein sein zu können und ihm Erfolge zu ermöglichen oder täglich Klavier üben, um eine universitäre Aufnahmsprüfung zu schaffen. Die pädagogischen Angebote der Jugendarbeit dagegen folgen anderen Grundsätzen. Sie basieren auf Freiwilligkeit und setzen auf Ziele, die jedeR Jugendliche für sich selbst bestimmen kann. Sie bieten kreative Räume zur persönlichen Entfaltung, Möglichkeiten der Mitbestimmung und Angebote, den eigenen Erfahrungshorizont in Auseinandersetzung mit anderen zu erweitern. Von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird dabei der hohe Bildungsaspekt in Freizeitangeboten der Jugendarbeit.
Das ifp lädt ExpertInnen aus verschiedenen Fachgebieten ein, bei der Tagung Stellung zu beziehen und die Bildungspotentiale von Jugendarbeit besser sichtbar zu machen. Bernhard Heinzlmaier vom Institut für Jugendkulturforschung spricht über „Lebensbewältigung in der Zukunft“. Mit viel Erfahrung aus ganz Österreich lotet Sabine Liebentritt, Geschäftsführerin des bundesweiten Netzwerks „Offene Jugendarbeit- bOJA“, das Thema aus. Burkhard Müller von der deutschen Universität Hildesheim hingegen bereitet es aus wissenschaftlicher Sicht auf. Die Podiumsdiskussion am Nachmittag zu „Bildungsräumen und Lernorten der Wiener Jugendarbeit“ ist interdisziplinär besetzt: Heidi Schrodt, Vorsitzende der Bildungsinitiative "Bildung-Grenzenlos“; Sabine Krones, Leiterin des wienXtra-ferienspiels und -kinderinfo; Bernhard Damisch, Verein Wiener Jugendzentren; Senol Akkilic, Wiener Landtagsabgeordneter und Gemeinderat und Christina Unterberger, Geschäftsführerin der Bundesjugendvertretung.
Jugendarbeit und Bildung. Doing Education?!
am Di, 11.10.2011, 9:00-17:00 im Bildungszentrum der AK-Wien
4., Theresianumgasse 16-18
Teilnahme kostenlos!
Online-Anmeldung erforderlich bis spätestens Di, 27.9.2011 unter www.ifp.at/tagung-und-diskussionen











