(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU – Anfang September haben 113 Auszubildende bei der Stiftung Liebenau und ihren Gesellschaften mit ihrer Berufsausbildung begonnen. Insgesamt bildet das Sozialunternehmen zurzeit rund 400 junge Menschen in sozialen Berufen und einem breiten Spektrum anderer Ausbildungsberufe aus. Damit stellen die Azubis rund sechs Prozent der Mitarbeiter.
113 starten den Weg ins Berufsleben
Mit 46 neuen Auszubildenden in der Altenpflege stellen die St. Anna-Hilfe und die Liebenau – Leben im Alter gGmbH den größten Ausbildungsbereich innerhalb der Gesellschaften der Stiftung Liebenau dar. Weitere rund 40 Azubis starteten bei der St. Gallus-Hilfe für behinderte Menschen ihren Weg ins Berufsleben. Mehr als die Hälfte von ihnen wird Heilerziehungspfleger. Außerdem sind die Berufe Jugend- und Heimerzieher, Arbeitserzieher und Altenpfleger vertreten. Nicht besetzt werden konnten die Ausbildungsplätze für Hauswirtschafterinnen.
Fast alle Ausbildungsplätze besetzt
Die Geschäftsführer der St. Anna-Hilfe zeigten sich zufrieden über die Zahl der Auszubildenden. Einige Ausbildungsplätze seien jedoch noch offen, so dass auch Nachzügler eine Chance hätten. Auch die St. Gallus-Hilfe konnte nahezu alle Ausbildungsplätze besetzen. "Schwieriger ist es, Vorpraktikanten zu finden", teilt Heidrun Homeister, Leiterin Personalwesen, mit. In der St. Lukas-Klinik begannen eine Medizinische Fachangestellte, vier Jugend- und Heimerzieher sowie ein Heilerziehungspfleger. Zwei weitere Jugend- und Heimerzieher und drei Arbeitserzieher im Anerkennungsjahr fingen im Berufsbildungswerk Adolf Aich in Ravensburg an.
Breit gefächertes Spektrum der Berufe
Dass das Spektrum der Ausbildungsberufe breit gefächert ist, zeigen die neuen Azubis der Holding der Stiftung Liebenau und der Liebenau Service GmbH (LiSe). So starteten bei der Holding drei Gärtner und ein Forstwirt, außerdem ein Elektroniker für Betriebstechnik bei der Liebenau Gebäude- und Anlagenservice GmbH (LIGAS). Im kaufmännischen Bereich begannen acht junge Menschen ihre Berufsausbildung, davon sind drei an der Dualen Hochschule (DH) Baden-Württemberg eingeschrieben. Eine Köchin und ein Gebäudereiniger begannen bei der LiSe, außerdem ein DH-Student des Bereichs Food Management und Kulinaristik. Keine Azubis fanden sich für die Bereiche Systemgastronomie und Textilreinigung. "Insgesamt stellen wir fest, dass Ausbildungsplätze in handwerklichen Berufen zunehmend schwer zu besetzen sind", sagt LiSe-Personalleiterin Susanne Schaugg.
Am Anfang steht die Teambildung
Die ersten Ausbildungstage werden von den Gesellschaften der Stiftung Liebenau in erster Linie zum näheren Kennen lernen und zur Teambildung genutzt. So starteten die kaufmännischen Azubis der Holding mit einem Outdoortraining unter dem Titel "Mission Impossible" in die Ausbildung. "Indem die Azubis gemeinsam eine anspruchsvolle Aufgabe lösen, wachsen sie als Team zusammen", so Axel Sans, Leitung Personalmanagement der Stiftung Liebenau.













