(openPR) Anima Eterna Brugge und Jos van Immerseel werden im September bei drei renommierten Festivals in Deutschland erwartet: Beim Kunstfest Weimar (4. September), den Berliner Festspielen (7. September) und beim Beethovenfest Bonn (18. September). Mit dabei sind der französische Pianist Pascal Amoyel, außerdem in Weimar die Sopranistin Anna Gabler und in Berlin der Bariton Thomas Bauer. Auf dem Programm stehen Werke von Franz Liszt, Richard Wagner und Hugo Wolf.
Wagner und Liszt im Originalklang – wie haben diese zwei Giganten der Romantik ursprünglich geklungen? Mit dieser Frage spüren Jos van Immerseel und das von ihm gegründete Originalklang-Ensemble Anima Eterna Brugge nach. Mit ihrer ungewöhnlichen Herangehensweise drehen sie die Zeit nach der Revolution der Instrumente im 19. Jahrhundert zurück und präsentieren unerhört spannende Klangeindrücke: „Es ist unsere oberste Priorität, für jedes Musikstück die Instrumente aufzuspüren, die der Komponist gekannt und verwendet hat – und sie dann auch ganz genauso einzusetzen“, erklärt Jos van Immerseel. Längst haben er und Anima Eterna Brugge sich nicht nur einen ausgezeichneten Ruf für ihre epochengetreue Beschäftigung mit dem Repertoire des 19. Jahrhunderts erworben. Sie setzen auch in der Untersuchung historischer Musik im 20. Jahrhundert neue Standards – wie u. a. auf ihrer CD-Neueinspielung von Francis Poulenc, mit der die Botschafter des belgischen Originalklangs von sich reden machen: „ein kurzweiliges Vergnügen voller Esprit und frischer Farben“ (NDR Kultur). „Jos van Immerseel und seinem Orchester ist eine besonders beeindruckende Interpretation des Werkes von Poulenc geglückt […] ein großer Gewinn für die weitere Erschließung und Neuinterpretation der französischen Musik des 20. Jahrhunderts“. (Kulturradio RBB)
Anima Eterna Brugge gibt es seit 1987. Unter der Leitung von Jos van Immerseel hat es sich von einem kleinen Barockensemble zu einem vollwertigen Symphonieorchester entwickelt, dass zu den wichtigsten Originalklang-Ensembles Mitteleuropas zählt. In der frühzeitigen Auseinandersetzung mit Werken des 19. Jahrhunderts unterschied es sich bewusst von der gängigen Herangehensweise an die historische Aufführungspraxis. Das Orchester und sein Dirigent haben bereits fast einhundert Tonträger (Schallplatten und CDs) eingespielt. Jos van Immerseel wurde u. a. mit dem Musikfest-Preis Bremen 2010 geehrt, für die Aufnahme von Berlioz‘ „Symphonie fantastique“ erhielten er und sein Ensemble den Echo Klassik 2010. Weitere Informationen: www.animaeterna.be
4. September 2011, Kunstfest Weimar, Weimarhalle, 20.00 Uhr
Anima Eterna Brugge
Jos van Immerseel, Musikalische Leitung
Anna Gabler, Sopran
Pascal Amoyel, Pianoforte (Erard, 1886, Paris)
R. Wagner: „Siegfried-Idyll“ für kleines Orchester E-Dur WWV 103
R. Wagner: Vorspiel und Liebestod aus „Tristan und Isolde“
F. Liszt: Klavierkonzert Nr. 2, A Dur
F. Liszt: „Les Préludes“. Symphonische Dichtung S 97
7. September 2011, Berliner Festspiele, Philharmonie, 20.00 Uhr
Anima Eterna Brugge
Jos van Immerseel, Musikalische Leitung
Thomas Bauer, Bariton
Pascal Amoyel, Pianoforte (Erard, 1886, Paris)
F. Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 3 für Orchester D-Dur (ca. 1857/60)
F. Liszt: La notte (nach Michelangelo). Aus den Trois odes funèbres (1863–64)
H. Wolf: Harfenspieler I, II , III, Prometheus aus den Goethe-Liedern für Stimme und Orchester (1888/90)
F. Liszt: Deux Légendes (1863)
1. St. François d’Assisi La prédication aux oiseaux
2. St. François de Paule marchant sur les flots
F. Liszt: Les préludes (d’après Lamartine). Symphonische Dichtung (1854)
F. Liszt: Von der Wiege bis zum Grabe. Symphonische Dichtung([1881–82)
F. Liszt: Totentanz, Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier und Orchester (1849)
18. September 2011, Bonner Beethovenfest, Beethovenhalle, 18.00 Uhr
Anima Eterna Brugge
Jos van Immerseel, Musikalische Leitung
Pascal Amoyel, Pianoforte (Erard, 1886, Paris)
R. Wagner: „Siegfried-Idyll“ für kleines Orchester E-Dur WWV 103
F. Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur
F. Liszt: „Von der Wiege bis zum Grabe“. Symphonische Dichtung S 107
R. Wagner: Vorspiel zum dritten Akt aus der Oper „Lohengrin“ WWV 75
F. Liszt: „Les Préludes“. Symphonische Dichtung S 97







